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1000 Kilometer im Sattel Radsportler aus Haselünne auf Deutschlandtour

Von PM. | 10.07.2014, 21:00 Uhr

Von Nord nach Süd haben fünf Haselünner Deutschland durchquert.

Wohlbehalten sind sie an ihr Ziel in Garmisch Partenkirchen gelangt. Der Start war fünf Tage zuvor in Flensburg erfolgt. Insgesamt 1055 Kilometer mussten dabei zurückgelegt werden, um den bekannten Skiort im bayrischen Oberland zu erreichen.

Bei einem Stundenmittel von 30 km/h verbrachten die Hobbysportler rund 35 Stunden im harten Rennsattel, um Deutschland einmal von Nord nach Süd zu durchqueren. Die längste Etappe betrug dabei 267 Kilometer.

Bei zu Beginn in Norddeutschland wechselhaftem Wetter fuhren die Hobbysportler Robert Thünemann, Guido Hengemühle, Holger Hengemühle, Holger Willen und Willi Schulte, begleitet von Frank Meemann im Begleitfahrzeug, über die Etappenorte Verden, Göttingen, Schweinfurt und Augsburg bei strahlendem Sonnenschein ins Ziel am Fuß der berühmten Olympiaskisprungschanze. Im Olympiahaus wurde dann abschließend dieser schöne Erfolg gebührend gefeiert.

„Die ganze landschaftliche Vielfalt des Heimatlandes zu erleben (erfahren), macht den Reiz einer solchen Tour aus“, so Tour Organisator Holger Willen. Und außer einem Schaltwerksbruch gab es auch keine größeren Schwierigkeiten zu bewältigen.

Frank Meemann, der teilweise direkt begleitete, Hol- und Bringedienste erledigte, und manchmal die voraus liegende Radstrecke erkundete, konnte das Radfahrteam mit einem Live-Tracker, der im 15-Sekunden-Takt deren Position aktualisierte, per Handy immer wieder finden. Damit konnten Freunde und Familie des Teams immer verfolgen, wo sich die Radfahrer und ihr Begleiter aufhalten, aber auch wann und wie weit sie sich auf Umwegen verfahren haben.

Mit dem Regen hatte das Team Glück. Nachts vor der ersten Etappe hörte der Dauerregen auf. Gelegentliche Regenschauer konnten einmal in einer Tankstelle und einmal bei der zeitgleichen Pause am Begleitfahrzeug im Trockenen verbracht werden. Ein weiterer Schauer, der sichtlich von hinten nahte, konnte von dem erfahrenen Willi Schulte durch seine Führungsarbeit mit verschärftem Tempo entwichen werden. Schlussendlich sind die Radler aus Haselünne trocken durch Deutschland gekommen und am Tag nach der Zielankunft war wieder Dauerregen angesagt.