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100 Jahre Gemeinschaft gestärkt Jubelschützenfest in Haselünne-Klosterholte

14.07.2014, 13:35 Uhr

kim Haselünne. Zum Festakt am Sonntag in Haselünne-Klosterholte präsentierten sich 16 Schützenvereine und fünf Musikkapellen auf dem Festplatz anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Klosterholter Schützenvereins.

Begleitet von Marschmusik marschierte Schützen der 15 Gastvereine und des gastgebenden Schützenvereins Klosterholte gemeinsam mit fünf Musikgruppen, Reitern, Kutschen und Planwagen aus den vier Himmelsrichtungen zum Festplatz auf der Wiese gegenüber der Gaststätte Merscher. Zum Festakt des Jubelschützenfestes war auch der derzeit älteste König, Alex Gerdes, der 1956 mit dem Luftgewehr ins Schwarze traf, anwesend.

Ehrengast der Veranstaltung Margret Berentzen lobte die geleistete Arbeit der Klosterholter für das Jubelschützenfest und den Vorstand, der die Gemeinschaft zusammenhalte. Dabei verwies die stellvertretende Landrätin auf das Engagement der Ehrenamtlichen: „Genau diese Menschen sind es, die das Gesicht unserer Region prägen, die auch unser Emsland ein Stück weit lebenswert- und liebenswerter machen.“ Den Schützenverein bezeichnete sie als „die tragende Säule in Klosterholte“. Bürgermeister Werner Schräer bedankte sich bei den Klosterholter Schützen für „100 Jahre Traditionswahrung zum Wohle unserer Bürgerinnen und Bürger“. Er betonte die gemeinschaftsfördernde Wirkung des Schützenwesens, deren Feste Gespräche und Freundschaften hervorbrächten – „das ist gelebte Gemeinschaft“.

Bernd Triphaus dankte als Ortsvorsteher Klosterholtes für die Pflege von Tradition und Gemeinschaft im Ort durch den Schützenverein. Stellvertretend für die Gastvereine sprach Heinz Lake vom Schützenverein Bawinkel-Plankorth. Er lobte den Fleiß, den die Klosterholter aufgebracht hatten, um ihren Ort zu schmücken und ermunterte sie weiterhin Schützenfeste zu feiern, da vielerorts die Begeisterung diese Tradition aufrecht zu erhalten abnehme mit den Worten: „Wo sonst hat man einen solchen Gemeinschaftssinn – eine Verständigung über Grenzen und Gegensätze hinweg? Horrido!“