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Veranstalter ziehen positive Bilanz Premiere für Waldflohmarkt in Hasbergen

Von Michael Pohl, Michael Pohl | 18.06.2018, 13:45 Uhr

Eine spontane Idee war Anlass für den ersten Waldflohmarkt, der am Sonntag in der Hüggelgemeinde stattfand. Unweit der Gedenkstätte Augustaschacht hatten sich rund ein Dutzend private Anbieter versammelt, um ihre Waren anzupreisen.

„Mir waren die üblichen Flohmärkte immer zu überlaufen“, erläuterte die Organisatorin Katja Strotmann auf Nachfrage ihre Beweggründe. Gemeinsam mit Jacqueline Wörmann entwickelte sie rasch die Idee, auf der Hofstelle ihrer Eltern ein buntes Markttreiben zu etablieren. Dabei sei den Frauen die Nähe zur Natur wichtig gewesen.

Dafür sei die Wiese auf dem Hof ideal gewesen. „So hat man das Gefühl, man ist im Wald und kann doch den Markt gut erreichen“, strich Wörmann die Vorteile heraus. Angeboten wurden bei der Premiere des Waldflohmarktes zahlreiche Artikel für den familiären Bedarf. Dabei reichte die Bandbreite von der klassischen Spielzeugpuppe bis zu alten Gebrauchsgegenständen.

Historischer Bus ist der Hingucker

Das Highlight des Flohmarktes bildete ohne Zweifel der Bus, mit dem die Familienbeauftragte der Gemeinde Hasbergen Katrin Schmidt an der Veranstaltung teilnahm. Mit dem historischen Gefährt aus dem Jahr 1958, Marke „Kässbohrer Setra“, zog Schmidt die Besucher schnell in ihren Bann.

An diesem Tag war die Familienbeauftragte zugunsten der Hasberger Kleiderkammer „Jacke und Hose“ aktiv. Sowohl der Erlös von Schmidt als auch aus dem Verkauf der kulinarischen Angebote kommt laut Auskunft der Organisatoren der Kleiderkammer zugute.

Weil das Wetter hielt und auch zahlreiche Besucher den Weg in die etwas abgelegene Hüggelschlucht antraten, waren Strotmann und Wörmann überzeugt, im kommenden Jahr wieder einen Waldflohmarkt anzubieten.