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Einweihung der Krippenräume in der Kita St. Josef Hasbergen Viel Lob für das „gelungene Bauwerk“

09.09.2011, 16:55 Uhr

Kaum fertiggestellt, ist der neue Krippenbereich der katholischen St.-Josef-Gemeinde bereits voll ausgebucht: Auf 375 Quadratmetern betreuen zwei Erzieherinnen und eine Physiotherapeutin 15 Kleinkinder bis zu drei Jahren. Diese großzügige Wohn-, Spiel- und Schlaflandschaft wurde jetzt offiziell mit einem Festakt in der Kirche ihrer Bestimmung übergeben.

Vor zwei Jahren nahm Hasbergen das Unternehmen Krippenkinder in Angriff. Ausgestattet mit einer vorgezogenen Genehmigung, bezogen 2009 die ersten Kleinkinder zunächst ein Provisorium: In einem Mobilbau neben dem Kindergarten tummelten sich die ersten auf engem Raum. Was jetzt auf insgesamt 375 Quadratmetern entstanden ist, kann sich wahrlich sehen lassen: Pfarrhaus und Neubau bilden eine kompakte Gebäudestruktur, die gleichwohl die gewünschten Einzelbaukörper betonen.

Alles gruppiert sich um den neu geschaffenen Eingangsbereich mit Empfangshalle und anschließendem Innenhof. Architekt Werner Hüdepohl: „Dem eigentlichen Krippenraum sind Garderobe und Sanitärbereich vorgelagert. Intensivraum und Küche sind problemlos über den Gruppenraum zu erreichen.“ In dem einstigen Pfarrhaus befinden sich der Ruhebereich der Kleinkinder und Zimmer für Erzieherinnen und Eltern. Ein wahrlich gelungenes Bauwerk, so die einhellige Meinung der Gäste beim Rundgang.

700000 Euro sind hier insgesamt in zehnmonatiger Bauzeit in Hasbergens frühkindliche Bildung investiert worden. Die Kosten haben Bistum Osnabrück und die politische Gemeinde übernommen, die auch auf Fördermittel aus Landes- und Bundeshaushalt zurückgreifen konnte. Bürgermeister Frank Stiller: „Nur so konnte unser Anteil von 600000 Euro gestemmt werden.“

In seiner Ansprache wagte Hasbergens Oberhaupt zugleich einen Blick in die Zukunft: „Der gesamte Komplex ist großzügig geplant und jederzeit ausbaufähig. Wer weiß, vielleicht haben wir hier ja den Grundstein für Hasbergens Familienzentrum gelegt.“