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Doppelt klingt besser Akkordeon-Orchester aus Osnabrück und Lübbecke spielen in Hasbergen-Gaste

Von Ullrich Schellhaas | 25.06.2012, 16:27 Uhr

Klanglich vielseitig und auf der ganzen Welt zu Hause – so präsentierte das Osnabrücker Akkordeon-Orchester sein Instrument bei einem Konzert in Hasbergen-Gaste. Dafür hatten sich die Lokalmatadoren zudem Freunde aus Lübbecke eingeladen.

„Das ist ja richtig toll, mal in einem so großen Orchester zu spielen“, bekannte Elke Knicker vom Akkordeon-Orchester Lübbecke nach den ersten gemeinsamen Stücken, die beide Gruppen im letzten Drittel des Konzerts gemeinsam anstimmten. Und tatsächlich klangen 30 Musiker in orchestraler Zusammenarbeit besonders beeindruckend und gewaltig.

Möglich geworden war diese Zusammenarbeit, weil die Osnabrücker seit etwa einem Jahr unter dem Dirigat von Klaus Novak stehen – der auch in Lübbecke den Taktstock schwingt. So konnten beide Orchester das Programm jeweils einzeln proben und nur zwei gemeinsame Übungsnachmittage reichten schließlich, um alles zusammenzufügen.

Doch auch einzeln machten beide eine gute Figur: Sie hatten sich jeweils der eher leichten Muse verschrieben und begeisterten die knapp 150 Zuhörer im Saal des Gasthauses Thies mit eingängigen Bearbeitungen für Akkordeon, etwa ursprünglich aus der Feder von George Gershwin, Udo Jürgens oder Ennio Morricone. Völlig zu Recht erklatschten sich die Gäste nach über zwei Stunden auch noch zwei Zugaben.

Einem Gegenbesuch in Lübbecke dürfte so nichts mehr im Wege stehe, bereits am kommenden Sonntag, 1. Juli, sind die Osnabrücker von 11 bis 13 Uhr beim Rosengartenfest in Bad Rothenfelde erneut zu erleben. Und zu den Proben dienstags von 20 bis 22 Uhr freuen sie sich über neue Mitspieler in der „Alten Kasse“ in Hellern.