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Deutsche und niederländische Referenten Zwangsarbeit in der Grenzregion

Von PM. | 08.09.2011, 17:36 Uhr

Mit dem Thema „Zwangsarbeit im Zweiten Weltkrieg“ beschäftigt sich eine deutsch-niederländische Tagung am 1. Oktober in der Gedenkstätte Augustaschacht in Hasbergen.

Zu dieser Veranstaltung laden die Gedenkstätte, das Dokumentations- und Informationszentrum (DIZ) Emslandlager in Papenburg, die Stichting Over-en-Weer/ Hin-und-Zurück in Emmen und die Volkshochschule (VHS) Papenburg ein.

Im Mittelpunkt der Vorträge stehen der erzwungene Arbeitseinsatz von Niederländern und die Zwangsarbeit in der Grenzregion Osnabrück/Emsland/Drenthe.

Zu Beginn der Tagung stellt Dr. Ute Vergin in einer Führung das Arbeitserziehungslager (AEL) Ohrbeck vor. Dr. Hermann Queckenstedt referiert anschließend über die katholische Kirche und die Zwangsarbeit.

Nach einer Mittagspause wird Dr. Volker Issmer über die niederländischen Gefangenen des AEL Ohrbeck sprechen. Die Erfahrungen und Erinnerungen von niederländischen Zwangsarbeitern wird Marloes van Westrienen in ihrem Vortrag darstellen. Mit dem Vortrag von Dr. Michael Gander über die Zwangsarbeit in der Grafschaft Bentheim endet die Veranstaltung.

Während der Tagung ist die Ausstellung „,Auch wir hatten einen Russen...‘ – Zwangsarbeit und katholische Kirche im Bistum Osnabrück“ in der Gedenkstätte zu sehen.

Anmeldungen sind an die Gedenkstätte Augustaschacht, Telefon 05405/ 8959270 oder per E-Mail info@augustaschacht.de zu richten. Die Teilnahmegebühr beträgt 25 Euro, darin enthalten sind Kaffee und Mittagessen.