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Breites Teilnehmerfeld bei „Squash Open 2011“ in Hasbergen – „Tolle Stimmung“ „Action und Geschwindigkeit“

Von Sarah Rogel | 07.09.2011, 12:43 Uhr

Glühende Sohlen und spektakuläre Ballwechsel gab es bei den sechsten Squash Open des SC Hasbergen zu bestaunen. Trotz des spätsommerlichen Wetters und Freibad-Temperaturen zog es viele Teilnehmer auf die Courts.

„Warum ausgerechnet dieser Sport?“, diese Frage war für einen Teilnehmer aus Aachen leicht zu beantworten: „Er ist sehr intensiv. Action und Geschwindigkeit sind beim Squash ein guter Ausgleich zum Alltag.“

41 Begeisterte aus Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen waren dem Aufruf des Squash-Clubs Hasbergen gefolgt, um diesen Ausgleich zu erfahren. Gespielt wurde in den Herren-Leistungsklassen A (ab Regionalliga), B (bis Oberliga) sowie der gemischten Klasse C, jeweils unabhängig vom Alter der Spieler.

Das bunte Teilnehmerfeld spiegelte sich dabei besonders im Finale der Hobby-Klasse C wider. Hier konnte sich der mit 13 Jahren jüngste Teilnehmer Donny van Hal gegen Doris Meger, eine der wenigen Frauen im Turnier, durchsetzen. Das Feld B gewann Kurt Russmann (SC Dammen), Zweiter wurde Timo Namyslo (Boasters Osnabrück).

Ein vereinsinternes Duell der „Hot Socks Mülheim“ gab es im Finale der leistungsstarken Klasse A. Nils Sporkmann siegte über Pascal Tagaz (beide 2. Bundesliga). Favorit Sven Lemmermann (1. SC Bremen, 1. Bundesliga) schaffte es überraschend nicht bis ins Finale. Der U-21-Junioren-Nationalspieler musste sich bereits vorher im Turnierverlauf gegen Marco Schoeppers (Hot Socks Mülheim) geschlagen geben.

Die Veranstalter waren zufrieden mit dem Turnier. Pressesprecher Alexander Heeger machte zudem auf die Lebendigkeit des Klubs aufmerksam. Trotz deutschlandweit „abnehmender Tendenzen“ der Mitgliederzahlen verzeichne der Verein besonders im Jugendbereich Zuwachs. Offiziell sind mittlerweile etwa 150 Mitglieder gemeldet.

Zwei dieser Mitglieder lobten das „gute Vereinsleben“ und wiesen auf die sauberen Spielstätten der Squash-Anlage hin. Die Spieler von außerhalb beeindruckte vor allem die Atmosphäre des Turniers: „Die Stimmung ist toll, und die gesamte Anlage ist sehr schön gestaltet.“ Das Turnier habe außerdem einen hervorragenden Ruf. „Mir wurden die Squash-Open empfohlen“, bemerkte ein Spieler aus Westfalen und versicherte: „Ich werde auch nächstes Jahr wieder dabei sein.“