zuletzt aktualisiert vor

Altes Team an neuem Ort Hasberger Polizei zieht um

Von Anita Westrup


Hasbergen. Mit bewährter Mannschaft hat die Polizei in Hasbergen neue Räume bezogen. Für die Bürger ändert sich damit nichts, außer der Adresse. Statt in der Tecklenburger Straße 31 befindet sich die Dienststelle nur 290 Meter weiter in der Lyrastraße 7a.

Grund für den Umzug war eine Wirtschaftlichkeitsberechnung. Die hatte ergeben, dass sich eine Renovierung des landeseigenen Gebäudes am alten Standort nicht lohnt. Vor gut zwei Jahren begann damit die Suche nach Alternativen.

Symbolische Schlüsselübergabe

Schließlich ereilte den Bauunternehmer Rainer Striedelmeyer von der Firma Heinrich Becker ein Anruf der Polizei. „Die haben mich eigentlich erst auf die Idee mit dem Neubau gebracht. Deshalb muss ich der Polizei wirklich dankbar sein. Man baut ja lieber für andere“, so Striedelmeyer. Am Montag kam es nun in dem Neubau zur offiziellen Einweihung mit symbolischer Schlüsselübergabe. Inspektionsleiter Michael Maßmann bedankte sich bei dem launigen Empfang für die gut angelaufene Zusammenarbeit mit dem neuen Vermieter und stellte mit einem Augenzwinkern fest, die Acrylplatten mit dem symbolischen Schlüssel und das Türschild seien noch so neu, jetzt habe die Polizei darauf auch endlich seine Fingerabdrücke.“

Weiterlesen: Kriminalität und Prävention – Vortrag und Diskussion rund um Sicherheit in Hasbergen

Die neue Polizeidienststelle steht auf dem Grund eines ehemaligen Zementlagers. Darauf anspielend meinte Maßmann, „besser als auf Sand gebaut“. Doch Striedelmeyer korrigierte ihn umgehend, das Haus sei auf Sand gebaut, aber es sollen weitere Gebäude folgen. Grund zur Sorge besteht also offenbar nicht.

Weiterlesen: Präsentation der Architektenentwürfe zur Neuen Mitte

Erster Mieter

Die Polizei ist der erste Mieter in dem neuen Haus, noch ist keine der übrigen Wohnungen bezogen. Striedelmeyer ist sich sicher: Der neue Komplex werde das Ortsbild an der Lyrastraße weiter aufwerten.

Mit Norbert Miebach und Herbert Otto treffen Bürger auf alte Bekannte. Beide Polizisten sind schon lange in Hasbergen, Miebach seit 2008 und Otto seit 2000. Mit ein Grund, warum Hasbergen in der Kriminalstatistik nicht weiter auffalle, so Thomas Schnorfeil, Leiter des Kriminalermittlungsdienstes im zuständigen Kommissariat Georgsmarienhütte: „Das kommt, weil wir hier gute Leute haben.“ Probleme gebe es in Hasbergen höchstens mit der Jugendkriminalität, mit Sachbeschädigung, Graffiti und auch schon mal mit Körperverletzung. Gemeinsam mit Kommissariatsleiterin Sinikka Hagen gratulierte Schnorfeil den Kollegen in Hasbergen zur freundlichen Umgebung am neuen Arbeitsplatz.