Berufe erleben in Hasbergen Dritter Berufsmarkt „Talent trifft Ausbildung“

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Hasbergen. Wie geht es weiter nach der Schule? Dieser Frage sind rund 420 Schüler beim dritten Berufsorientierungsmarkt in der in der Schule am Roten Berg in Hasbergen nachgegangen. Sie hatten einen Vormittag lang Gelegenheit, an den Ständen von 30 Firmen aus der Region Arbeitsproben anzufertigen und sich über ausgewählte Berufe genauer zu informieren.

Zu der Messe „Talent trifft Ausbildung“ waren nicht nur Schüler aus Hasbergen, sondern auch aus den Nachbargemeinden Georgsmarienhütte und Hagen gekommen. Gerade das Ausprobieren kam bei den 13- und 14-Jährigen gut an: Der Bau eines kleinen Elektromotors mittels Silberdraht und Batterie war ebenso spannend wie das Fräsen eines Namensschildchens für das eigene Schlüsselbund. Andere Schüler hatten Spaß bei der Gartengestaltung in kleinen Beeten, beim Serviettenfalten oder bei chemischen Experimenten.

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Die breite Vielfalt der Berufswelt spiegelte sich im Berufsorientierungsparcours. Und der stand Achtklässlern aller Schulformen der beteiligten Kommunen offen. Bei einem morgendlichen Rundgang überzeugten sich die Schulleiter und die drei Bürgermeister, Holger Elixmann aus Hasbergen, Peter Gausmann aus Hagen und Ansgar Pohlmann aus Georgsmarienhütte von der Qualität des Angebots und dankten der Gemeinde Hasbergen sowie der Servicestelle Schule-Wirtschaft der Maßarbeit des Landkreises Osnabrück für die Organisation.

Laufbücher und Schülerprofile

Deren Mitarbeiter hatten nicht nur die mitwirkenden Firmen eingeladen, sondern auch die Schulen mit eigens entwickelten Unterrichtsmaterialien und sogenannten Laufbüchern versorgt. Damit hatten sich die Schüler bereits im Vorfeld mit den Berufsbildern ihres Interesses befasst und konnten den Firmenvertretern gezielte Fragen stellen. Außerdem hatten sie Schülerprofile vorbereitet, die die Jugendlichen als eine Art Visitenkarte bei den Unternehmen abgeben konnten, in denen sie gern ein Praktikum absolvieren würden.

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Ein weiterer Programmpunkt war das sogenannte „Speed-Dating“. Dabei ging es – anders als der Titel „Kennenlernen im Eiltempo“ vermuten lässt – allerdings nicht spontan und nach Zufallsprinzip, sondern sehr geordnet zu. 30 angemeldete Schüler aus der 10. Klasse hatten am Nachmittag Gelegenheit, in einem viertelstündigen Gespräch mit einem Personalverantwortlichen der Firma ihrer Wahl ein „Gespräch mit Ernstcharakter“ zu führen, erklärte Organisatorin Magdalena Antonczyk. Dabei ging es vor allem darum, sich persönlich kennenzulernen, zu schauen, ob „die Chemie stimmt“ und abzuklopfen, ob der Kandidat respektive die Firma für ein Praktikum oder gar eine Ausbildung geeignet ist.

Informationen auf für die Eltern

Zwischen 18 und 20 Uhr öffneten dann die meisten der teilnehmenden Firmen ihre Stände noch einmal für die Eltern. „Da Väter und Mütter einen großen Einfluss auf die Berufswahl ihrer Kinder haben, laden wir sie ein, in entspannter Atmosphäre mit den Firmenvertretern ins Gespräch zu kommen und auch selbst die angebotenen Ausbildungsberufe durch Arbeitsproben näher kennenzulernen“, so Antonczyk.


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