Hasberger Bürgermeister in der Kritik Schließung des Jugendzentrums für SPD/Linke-Gruppe nicht nachvollziehbar

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Machten sich ein Bild vom Jugendzentrum nach dem Einbruch: die SPD/Linke-Gruppe im Hasberger Gemeinderat. Foto: SPD HasbergenMachten sich ein Bild vom Jugendzentrum nach dem Einbruch: die SPD/Linke-Gruppe im Hasberger Gemeinderat. Foto: SPD Hasbergen

Hasbergen. Ende Juni hat Hasbergens Bürgermeister Holger Elixmann aufgrund eines Einbruchs das Jugendzentrum der Gemeinde „bis auf weiteres“ geschlossen. Die SPD/LInke-Gruppe fordert jetzt, die Einrichtung „so schnell wie möglich“ wieder zu öffnen.

Die SPD/Linke-Gruppe kritisiert in einer Pressemitteilung, dass die Ratsmitglieder vom Bürgermeister im Vorfeld nicht über die längerfristige Schließung informiert worden seien: „Wir finden es befremdlich, wie hier vorgegangen wird“, heißt es dazu in der Erklärung, denn bei „einem Besuch des Geländes und Inaugenscheinnahme des Gebäudes sah das Jugendzentrum nicht so aus, als ob es nicht genutzt werden könnte“.

„Schließung nicht nachvollziehbar“

Am 27. Juni habe die Gemeindeverwaltung auf ihrer Internetseite und an der Tür zum Jugendzentrum eine Bekanntmachung mit folgendem Inhalt veröffentlicht beziehungsweise ausgehängt: „Das Jugendzentrum der Gemeinde Hasbergen bleibt auf Grund eines Einbruchs bis auf weiteres geschlossen.“

Für die SPD/Linke-Gruppe stellt sich zum einen die Frage: „Wen will man mit dieser Maßnahme disziplinieren? Die Täter?“ Zum anderen sei ein geöffnetes Jugendzentrum gerade in der Ferienzeit sicher für Jugendliche, die nicht in den Urlaub fahren könnten, ein geeigneter Treffpunkt.

„Will man mit einer unbefristeten Schließung das - nicht von allen geliebte Projekt - Jugendzentrum und die dort geleistete Arbeit aufgeben?“, stellt die SPD/Linke-Gruppe in den Raum und macht deutlich: „Wir wollen das nicht!“

Gerade im Hinblick auf die Konzeptentwicklung einer transparenten und offenen Jugendarbeit sei das Vorgehen der Verwaltung völlig unverständlich. Auch wenn die Polizei Spuren sichern und die Gemeinde Einbruchschäden beseitigen mussten, gebe es keine ersichtlichen Gründe, die die erfolgte „bisherige sechswöchige Schließung“ nachvollziehbar machten.

„Wir fordern deshalb, das Jugendzentrum so schnell wie möglich wieder zu öffnen, sonst könnte aufgrund solcher Vorgehensweise die Hasberger Jugendarbeit schnell auf Grund laufen“, heißt es abschließend in der Pressemitteilung der Hasberger SPD/Linke-Gruppe.


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