Ausstellung von Steffen Unland Surrealismus im Hasberger Wasserturm

Von Horst Troiza

Surrealistische Kunst im historischen Wasserturm: Kunststudent Steffen Unland stellte am Wochenende seine Arbeiten in Hasbergen vor. Foto: Horst TroizaSurrealistische Kunst im historischen Wasserturm: Kunststudent Steffen Unland stellte am Wochenende seine Arbeiten in Hasbergen vor. Foto: Horst Troiza

Hasbergen. Vor knapp zwei Jahren tauchte im Kultur- und Verkehrsverein (KuV) der Vorschlag auf, im historischen Wasserturm am Bahnhofsgelände in Hasbergen Kunstausstellungen durchzuführen. Mit Steffen Unland hat jetzt der erste Künstler Gelegenheit erhalten, seine surrealistischen Arbeiten vorzustellen.

„Träume in Graphit“, lautet der Titel der Premierenausstellung in dem Gebäude, das einstmals als Wassertank diente. 1870 errichtet, geriet es nach Ende der Ära der Dampflokomotiven in Vergessenheit und wäre beinahe abgerissen worden. Nur der Initiative von Friedhold Ludwig und dem KuV ist es zu verdanken, dass der Wasserturm heute unter Denkmalsschutz steht.

Als erster Künstler konnte nun der GMHütter Steffen Unland, Absolvent des Masterstudiengangs an der Uni Osnabrück, dort die Ausstellungsfläche nutzen. Einen Teil seiner Arbeiten hat er mit Graphit und Wachs auf Papier gezeichnet. Sie muten an wie Stahlstiche, fein bis ins letzte Detail, dargestellt sind ausschließlich Motive mit surrealistischem Inhalt. „Ich habe mein Talent für die naturalistische Zeichnung mit Traumwelten gepaart“, erläuterte er bei der Eröffnung.

Wie der KuV-Vorsitzende Werner Wessel bekannt gab, wird der Wasserturm weiterhin Ausstellungen Platz bieten. Die nächste ist für den 10. September am Tag des offenen Denkmals geplant und zeigt weitere Arbeiten Osnabrücker Kunststudenten.