Traditionelles Sommerfest St. Josef feiert Fest der Generationen

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Hasbergen. Ein Fest der Generationen feierte am Wochenende die katholische Gemeinde St. Josef mit ihrem traditionellen Sommerfest im Garten der gleichnamigen Kirche. Wie in den Vorjahren lockte besonders die Groschenkirmes am Sonntag zahlreiche Besucher aus allen Teilen der Hüggelgemeinde an.

Dass das Sommerfest in jedem Jahr Angebote für jedes Alter breit hält, fand seinen Ausdruck nicht zuletzt in der Tatsache, dass sämtliche Buden wieder von ehrenamtlichen Helfern aller Generationen betreut wurden. So führten etwa Christina Aehlen und Linda Gösmann das Erbe ihres Großvaters Heinrich Tobergte fort. Dieser hatte bereits zu Beginn der langen Reihe von Sommerfesten die Idee, ein „Groschenroulette“ anzubieten. Mit viel Fantasie und Geschick von Tobergte entstand in Handarbeit ein Spieltisch, an dem die Jugend noch heute das Glück mit wenigen Cent herausfordern kann.

Ein Dutzend Helfer für die Tombola

Ein weiterer Baustein des Erfolges war auch in diesem Jahr die große Tombola. Wie Klemenz Kreienbrink berichtete, sei er Teil eines Teams von weiteren elf Männern und Frauen, die sich um die Verteilung der Gewinne und den Verkauf der Lose kümmerten. Dass die Zahl der Unterstützer noch wesentliche größer ist, machten die stattliche Anzahl von 1150 gespendeten Sachpreisen deutlich. An wen der diesjährige Hauptgewinn, ein Familienzelt für sechs Personen, geht, ist nicht überliefert.

Den Auftakt zum Fest bildete auch im diesem Jahr das traditionelle Hochamt in der Kirche St. Josef. Anschließend zogen die Teilnehmer der Messe in einer Fronleichnamsprozession durch den Ort. Wem nach dieser körperlichen Betätigung der Sinn nach einem Getränk stand, der wurde im Zuge des Sommerabends im Park der Kirche fündig.

Nach der Messe geht´s zur Kirmes

Nach dem traditionellen Familiengottesdienst mit daran anschließendem Frühschoppen fand das Fest am Sonntag seine Fortsetzung. Die Groschenkirmes bot für jeden Geldbeutel Angebote, bei denen jeder auf seine Kosten kam. Dass die Preise auch in diesem Jahr dem Namen der Kirmes alle Ehre machen konnten, liegt auch an der hohen Anzahl von Spenden. So wurden etwa wieder mehrere Dutzend Torten von Hobbybäckern für den Verkauf in der Cafeteria zur Verfügung gestellt.

Seine langjährige Bindung zum Sommerfest stellte auch Sönke Siegmann unter Beweis. Seit mehr als einer Dekade moderiert er in der Manier eines Stadionsprechers die einzelnen Programmpunkte des Festes. Auf diese Weise lenkt er die Aufmerksamkeit der Gäste von kleinen Höhepunkten wie dem Kinderschminken bis zum großen Platzkonzert des Spielmanns- und Fanfarenzuges der Ohrbecker Schützen, die unter der erfahrenen Leitung von Tambourmajor Ulrich Kessler standen.

Die breit gefächerte Palette von Möglichkeiten, etwa, Hüpfburg, Schießstand oder Karussell fahren, bot großen wie kleinen Besuchern allerlei Abwechslung. Weil auch das Wetter sein Übriges zum Gelingen beitrug, lautete das Fazit unisono: „Wir freuen uns schon aufs nächste Mal.“


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