Spaziergänger alarmiert Polizei Raketenhülse in Hasbergen gefunden

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Hasbergen. Eine Raketenhülse wurde am Montag im Hüggel gefunden. Ein aufmerksamer Spaziergänger rief die Polizei zum Fundort unweit des Wanderweges am Steinbrink. Experten des Kampfmittelräumdienstes entsorgten das Kampfmittel.

Da staunte Erich Städing nicht schlecht, als er die Aufnahmen seiner Kamera kontrollierte. Durch Zufall erfasst die Linse die Raketenhülse einer Gewehrgranate aus dem Zweiten Weltkrieg. Er sei oft mit seinem Hund in den Wäldern des Hüggels unterwegs verriet der Hasberger Unternehmer. Während Städing seine Bolonkahündin Josie ausführt, nutzt der passionierte Fotograf die Gelegenheit zur Suche von Naturmotiven. Bevorzugtes Objekt der Begierde seien hierbei Pilze. So kam es, dass Städing die Hülse in den Focus nahm.

Hülse lag unmittelbar am Weg

„Die lag unmittelbar am Wegesrand“, schilderte Städing den Fund. Weil in der Nähe weitere Passanten spazieren gingen, machte er diese auf die vermeintliche Gefahr aufmerksam und verständigte unmittelbar darauf die Polizei. Die Beamten trafen nach kurzer Zeit am Fundort ein und nahmen den Fund in Augenschein.

Wie in solchen Fällen üblich, wurden die Experten des Kampfmittelräumdienstes verständigt. Auf Nachfrage bestätigte die Pressesprecherin der Polizei Osnabrück, Mareike Kocar, den Einsatz. Auch auf Facebook war dieser Fund Thema in den einschlägigen Gruppen. Dort war von einer Gewehrgranate die Rede. Diese Annahme konnte Kocar nicht bestätigen. Vielmehr handelte es sich nach Angaben der Polizei um eine Raketenhülse.

Gefundene Munition nicht bewegen

Besonders lobend erwähnte Kocar das Verhalten Städings. Wer eine mutmaßliches Kampfmittel finde, tue gut daran, dieses nicht zu bewegen und gleich die Behörden zu verständigen. Am einfachsten sei es, die Polizei zu informieren. „Wir kümmern uns dann um alles Weitere.“, so Kocar. Die von Städing gefundene Raketenhülse konnten die Beamten gefahrlos mitnehmen und für die spätere Vernichtung vorbereiten.


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