SPD-Kandidat Rainer Typke Ein Europa-Fachmann für Hasbergen

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Dr. Rainer Typke bewohnt mit seiner Frau die ehemalige Neuapostolische Kirche in Gaste. Als EU-Experte möchte er seine Erfahrungen gern im Geminderat einbringen. Foto: Robert SchäferDr. Rainer Typke bewohnt mit seiner Frau die ehemalige Neuapostolische Kirche in Gaste. Als EU-Experte möchte er seine Erfahrungen gern im Geminderat einbringen. Foto: Robert Schäfer

Hasbergen. Dr. Rainer Typke kandidiert in Hasbergen für die SPD. Er möchte vor allem seine Erfahrungen als Mitarbeiter der EU-Kommission in den Gemeinderat einbringen.

Mit Rainer Typke hat die SPD Hasbergen einen ausgewiesenen EU-Fachmann und promovierten Informatiker zur kommenden Kommunalwahl aufgestellt. Nach dem Studium hat Typke zunächst in Deutschland gearbeitet bis sich dann die Möglichkeit bot, in den Niederlanden zu promovieren. Thema seiner Arbeit war damals eine Suchmaschine für Melodien. Nach einem Umzug nach Helsinki und der Kollaboration mit der dortigen Music Information Retrieval-Gruppe war Typke von 2012 bis 2015 als EU-Beamter drei Jahre lang in Luxemburg für die EU-Kommission tätig, wo er für die Verwaltung von Fördermittel zuständig war. Seine Frau arbeitet bei der Internationale Atomenergiebehörde in Wien.

Wohnen in der Kirche

In Hasbergen wohnt Typke erst seit einigen Jahren. Zuvor lebte er bereits in Karlsruhe, Berlin, Frankfurt, Utrecht, Leeds, Wien, Helsinki und zum Schluss Luxemburg. In Hasbergen bewohnt das Ehepaar ein ganz besonderes Haus. Sie leben dort, wo früher gebetet wurde. Von fünf Jahren haben sie die alt Neuapostolische Kirche in Gaste gekauft und bauen sie seitdem zu einem Wohnhaus um.

Urlaub von der EU

Um sein neues Heim überhaupt genießen zu können hat Typke jetzt unbezahlten Urlaub vom von der EU genommen. Bis zu zwölf Jahre kann er das. Arbeit hat er dennoch genug. Im Internet betreibt Typke mit seiner Firma Theano eine gut besuchte Seite zur Berechnung der IBAN-Kontonummer. Mit 100000 Besucher pro Tag gehört sie zu den beliebtesten Angeboten dieser Art.

Ein EUler für Gaste

Die Kandidatur ist für Typke der erste Ausflug in die Kommunalpolitik. In Hasbergen möchte er sich besonders im Bereich der Europapolitik engagieren. Die betreffe zunehmend auch die Gemeinden. „Lokalpolitik ist oft beeinflusst durch EU-Gesetzgebung, zum Beispiel, wenn es um die Beschaffung eines neuen Feuerwehr-Fahrzeugs geht“, meint er. Sein Lebenslauf sei ein weiterer Vorteil für Hasbergen. „Ich bringe neue Ideen mit“, meint Typke. „Das ist sicher eine Bereicherung für die Lokalpolitik.“ Seine Erfahrungen aus fünf Ländern und sein Wissen um das Wesen der EU-Kommission will er gern im Gemeinderat einbringen. Und auch seine Gemeinde liegt ihm am Herzen. „Gaste muss mehr repräsentiert werden!“, meint Typke. Dabei geht es ihm hier um ganz lokale Dinge. „Wenn beispielsweise das Geschwindigkeitslimit auf der Hauptstraße bei uns ständig ignoriert wird, ist das ein Grund zum Handeln.“

Lokalpolitiker oder EU-Beamter?

Elf Jahre lang kann Typke noch im unbezahlten Urlaub bleiben, bevor er sich endgültig für oder gegen seine Karriere als EU-Beamter entscheiden muss. Und selbst wenn er danach zur EU zurückkehren sollte, bringt er das Wissen aus der Lokalpolitik mit zur Kommission. Allerdings sind Typkes Chancen, über seinen Listenplatz 20 den Gemeinderat zu erreichen eher gering. Er wirbt daher um die Direktstimmen der Hasberger, damit es am 11. September zum Einzug in den Gemeinderat reicht. Über seine aktuellen Themen informiert Typke stets auf seiner Website www.rainer-typke.de .


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