Mit Tanzalarm durch die Manege Hasberger Jugend veranstaltet Zeltlager

Von Michael Pohl

Auch für besinnliche Momente, etwa während eines Wortgottesdienstes am Lagerfeuer bleibt genügend Zeit.                 Foto: Ronja GausmannAuch für besinnliche Momente, etwa während eines Wortgottesdienstes am Lagerfeuer bleibt genügend Zeit.                 Foto: Ronja Gausmann

Hasbergen/Vreden. Unter dem Motto „Manege frei“ veranstaltet die katholische junge Kirchengemeinde St. Josef (KjG) in Hasbergen ihr diesjähriges Zeltlager. Noch bis kommenden Montag können die Teilnehmer ihr Geschick als Clown, Zauberer oder Artist in Verden unter Beweis stellen.

Einmal eintauchen in die Welt des Zirkus. Dass dieser Traum Realität wird, ist in diesem Jahr den 18 jungen Männern und Frauen zu verdanken, die als Gruppenleiter im Zeltlager fungieren. Wie die Referentin der Kirchengemeinde Jutta von Heine mitteilte, laufen derzeit die Vorbereitungen für eine große Abschlussshow am Sonntag. Dabei darf natürlich eine stilechte Manege nicht fehlen.

Das Rund, in welchem die Artisten ihre Darbietung aufführen werden, ist bereits in Eigenregie an Ort und Stelle aufgebaut. Bevor es ans Erlernen des Künstlerhandwerks ging, stand für die 75 Mädchen und Jungen des Lagers die Erkundung der näheren Umgebung auf dem Programm. Hierbei halfen traditionelle Bestandteile des Programms, etwa eine Stadtrallye.

Tolle Stimmung

Nach der ersten Eingewöhnungsphase sei eine besondere Lageratmosphäre entstanden, so von Heine weiter. Ausdruck dieses Gefühls der Zusammengehörigkeit sei nach der ihrer Einschätzung besonders der gemeinsame „Lagertanz“. Zur Melodie „A-E-I-O-U“, der aus dem Fernsehen bekannten Sendung „Tanzalarm“, brächten sich Teilnehmer und Betreuer gemeinsam in Schwung. „Es ist total stark, wenn das ganze Lager zusammen tanzt“, brachte von Heine die Stimmung auf den Punkt.

Gute Stimmung im Zeltlager

Auch das Wetter trage zum Gelingen des Zeltlagers bei. Dabei sorgten die Kinder nicht nur innerhalb des Lagers für Furore. Am Donnerstag war bei Temperaturen über 30 Grad eine Abkühlung dringend geboten. Deshalb entschlossen sich die Verantwortlichen zu einem ausgiebigen Aufenthalt im nahe gelegenen Freibad. Schon nach kurzer Zeit schwappte die „Hasberger Welle“ durch das Bad und die Jugendlichen zogen die Aufmerksamkeit der übrigen Gäste auf sich. Sichtlich erfrischt gingen nach Auskunft der Pastoralreferentin die Teilnehmer danach wieder an die Vorbereitungen für die Abschlussshow.

Klassisches Lagerfeuer

Natürlich darf bei aller Zirkusromantik auch nicht der Klassiker einer Nachtwanderung mit anschließendem Lagerfeuer nicht fehlen. All diese Punkte sorgten bei den Teilnehmern für derart großen Zuspruch, dass von Heine schon jetzt verraten konnte, dass sich alle Kinder eine Neuauflage des Zeltlagers im nächsten wünschen.