Nach Bauzeit von neun Monaten Krippenraum der Awo-Kita in Hasbergen eröffnet

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Auch die Jungen und Mädchen der Awo-Kindertagesstätte Hasbergen feierten das Ende der neunmonatigen Bauzeit. Foto: Elvira PartonAuch die Jungen und Mädchen der Awo-Kindertagesstätte Hasbergen feierten das Ende der neunmonatigen Bauzeit. Foto: Elvira Parton

Hasbergen. Die Umbauarbeiten an der Kindertagesstätte der Arbeiterwohlfahrt (Awo) in Hasbergen fand die fünfjährige Merle spannend. „Man wusste nicht, wie es später mal aussieht“, sagte sie. Jetzt weiß sie es. Am Freitag wurden die neuen Räume eröffnet. Merles Aufgabe bei der Feier war, mit den anderen Kindern und den Grundschülern aus der benachbarten Hüggelschule ein Lied zu singen. Dann ging sie wieder raus zum Spielen.

Die spannende Zeit hat etwa neun Monate gedauert. Kita-Leiterin Antje Franke war anzumerken, dass sie erleichtert ist, dass die Bauphase vorbei ist. „Im Rückblick bin ich froh, dass ich nicht wusste, was auf mich zukommt“, sagte sie, um im nächsten Satz anzufügen, sie sei mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Das findet Merle übrigens auch. Antje Franke wünscht sich jetzt Ruhe für ihr insgesamt 14-köpfiges Team und für die Kinder. „Wir wollen die Zeit langsamer laufen lassen. Die Kinder sollen Räume zum Spielen und Anregungen für Entdeckungen bekommen, um sich selbst auszuprobieren“, so Franke.

Neu in der Awo-Kita ist vor allem die Krippe für Kinder im Alter von ein bis zwei Jahren. 15 Kinder werden dort von drei Erzieherinnen betreut. Für die Kleinsten unter den Kleinen steht ein Außenbereich, ein Spiel-, ein Aufenthalts- und ein Ruheraum zur Verfügung. Neben der Krippe sind im Zuge der Baumaßnahmen die Holzwerkstatt vergrößert, ein neuer Ruheraum eingerichtet, die Cafeteria für die Kinder, das Büro der Kita-Leiterin und ein neuer Personalraum errichtet worden.

Beim Umbau sei auf die Interessen der Kinder eingegangen worden, sagte Alice Graschtat, stellvertretende Vorsitzende der Awo im Kreisverband der Region Osnabrück. Sie sagte zudem, dass die neuen Räume den aktuellen Anforderungen gerecht werden würden, um dann politisch zu werden. „Das Kindertagesstätten-Gesetz, das sei 1995 gültig ist, muss endlich geändert und angepasst werden“, so die ehemalige SPD-Landtagsabgeordnete. In den vergangenen 20 Jahren habe sich gesellschaftlich viel verändert. Graschtat forderte zudem eine angemessene Entlohnung für Erzieherinnen.

Ihre Parteigenossin und stellvertretende Bürgermeisterin Hasbergens, Katja Mittelberg-Hinxlage, sagte, es sei immer noch eine Herausforderung, Beruf und Betreuung unter einen Hut zu bekommen. „Wir in Hasbergen gehen einen Schritt voran“, sagte sie, während sich die Kindergarten-Kinder ihre Nasen an den Fensterscheiben ihres neuen Bewegungsraums platt drückten, als sie von draußen in dass Zimmer schauten, wo die harmonische Eröffnungsfeier stattfand.


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