Auf der Spur der Hüggelzwerge Schüler aus Hagen, Hasbergen und GMHütte proben Theaterstück

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Märchenfrau Rita Schimschack (rechts), Kinder der Hüggelschule Hasbergen sowie weitere Betreuer aus der Theaterpädagogik proben aktuell das Theaterstück „Hüggelzwerge“. Foto: Markus PöhlkingMärchenfrau Rita Schimschack (rechts), Kinder der Hüggelschule Hasbergen sowie weitere Betreuer aus der Theaterpädagogik proben aktuell das Theaterstück „Hüggelzwerge“. Foto: Markus Pöhlking

Hasbergen. Ganz schön was los im Hüggel: Die Kanarienvogelklasse bereitet sich aufs Examen vor, eine Historikerin sucht nach Zwergen und ein Mädchen verschwindet. Für die Aufführung des Theaterstückes „Hüggelzwerge“ wird das Gebiet zwischen Hasbergen, Hagen und Georgsmarienhütte zum Schauplatz merkwürdiger Begebenheiten.

Deren Details derzeit überwiegend noch im Dunkeln liegen. Das Kooperationsprojekt dreier Grundschulen und der Theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück (TPW) ist schließlich gerade erst an den Start gegangen.

Der Plot der Handlung ist bis jetzt zwar nur sehr schemenhaft entwickelt, Liane Kirchhoff ist sich dennoch bereits sicher: „Das wird ein Abenteuer. Und ein Riesenspaß.“ In den Händen der Theaterpädagogin laufen die Fäden jenes Stückes zusammen, welches seit Februar von den Theater-AGs dreier Grundschulen bearbeitet wird.

Drei Grundschulen beteiligt

Neben der Hüggelschule aus Hasbergen sind die Hagener Grundschule St. Marien sowie die Antoniusschule aus Georgsmarienhütte mit von der Partie. Der Hüggel ist damit fortan nicht nur geografisches, sondern auch kreatives Bindeglied der beteiligten Schulen: Aufgabe der Dritt- und Viertklässler ist es, bestehenden Sagenstoff unabhängig voneinander fortzuschreiben. Und ihn am Ende zu einer gemeinsamen Aufführung zusammenzufügen .

Workshops abgehalten

Initiatorin des Projektes ist Kirchhoff, deren Idee an den Schulen auf Zustimmung stieß. Selbst Hüggel-Anrainerin, griff sie für das Projekt auf das Buch „Das Geheimnis der Hüggelzwerge“ der Autorin Birgit Dittrich zurück. Nach dramaturgischer Vorbehandlung des Stoffes ist es an den Schülern, im Rahmen von Workshops die endgültigen Erzählstränge zu entwickeln. Über deren derzeitigen Stand möchte Kirchhoff vorab noch nicht zu viel verraten.

Bunte Geschichte

Sicher ist: Im Hüggel bereitet sich die Kanarienvogelschule unter Ägide des weltweit renommierten Professors Bertram Breitspecht auf ihre Examina vor. Plötzlich verschwindet der Kanarienvogel Felizitix. Und kurze Zeit später auch noch die 9-jährige Adele. Währenddessen macht sich die Historikerin Helga Hüggel (gespielt von Rita Schimschack) auf die Suche nach den Hüggelzwergen. Von deren Existenz sind zwar viele überzeugt, wirklich bezeugen kann sie indes niemand.

Premiere im Juli

Fakt ist: Es geschehen viele merkwürdige Dinge im Berg. Deren Aufklärung nur das Theaterstück selbst liefern wird. Dessen Ablauf ist als geführte Wanderung geplant: Ein dubioser Fremdenführer wird die Zuschauer zu verschiedenen Spielorten durch den Hüggel führen, am Ende herrscht vielleicht Klarheit. Geplante Premiere des Stückes ist der 6. Juli, für Interessierte sind in der Folge noch zwei weitere öffentliche Vorstellungen geplant. Acht weitere Termine sind durch Mitschüler und Angehörige bereits jetzt ausgebucht.


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