Ansturm nach Ende der Bauzeit Hasberger Posten-Börse öffnet wieder

Von Frank Muscheid

Meine Nachrichten

Um das Thema Hasbergen Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Andrang an den Kassen zur Wiedereröffnung, die Marc Kleinert, Susanne und Rainer Striedelmeyer, Georg Dobelmann, Marktleiterin Monika Papst, Holger Elixmann und Margarete Bensmann feierten. Foto: Frank MuscheidAndrang an den Kassen zur Wiedereröffnung, die Marc Kleinert, Susanne und Rainer Striedelmeyer, Georg Dobelmann, Marktleiterin Monika Papst, Holger Elixmann und Margarete Bensmann feierten. Foto: Frank Muscheid

Hasbergen. Seit 15 Jahren ist Georg Dobelmann mit einer seiner 75 nordwestdeutschen Posten-Börsen am Standort Hasbergen – als verlässlicher Gewerbesteuerzahler. Am Freitag hat das Geschäft auf 980 Quadratmetern neuer Verkaufsfläche nach dreimonatiger Bauzeit wiedereröffnet. Der Ansturm war groß: Rund 2000 Kunden kamen am Eröffnungstag, schätzte Dobelmann.

Im April 1999 hatte er den alten Markt übernommen. „Hasbergen ist vom ersten Tag an für die Posten-Börse ein sehr gutes Pflaster“, sagte er beim Umtrunk. Er lobte die gute Zusammenarbeit mit Gemeinde und seinen Vermietern, Rainer und Susanne Striedelmeyer vom Hasberger Bauunternehmen Becker. Bei anderen Filialen gebe es manchmal fünf Mietordner, „hier nur einen dünnen, das ist immer ein gutes Zeichen“. Auch bei Bürgermeister Holger Elixmann, Rat und der Verwaltung, vertreten von Margarete Bensmann, bedankte er sich, dass es „zügig geklappt hat mit dem Bau“. Den zehn Mitarbeitern des mittelgroßen Marktes mit rund 13500 Artikeln dankte er für ihre Motivation. Sie hätten den Raum innerhalb von 14 Tagen eingerichtet, üblich seien vier Wochen.

Bürgermeister Elixmann überbrachte zur Eröffnung Blumen: Den Bedarf am Angebot sehe man daran, „dass schon vor acht Uhr einige an der Tür gekratzt haben. Man sieht die Resonanz. Der Markt bereichert Hasbergen – ich wünsche am Standort viel Erfolg.“ Sein Vorgänger Frank Stiller habe sich massiv dafür eingesetzt und den Prozess begleitet.

Das alte Gebäude, so Rainer Striedelmeyer, sei 18 Jahre alt gewesen. Nach Sanierungsüberlegungen „haben wir gesagt, wir machen etwas ganz Neues für Hasbergen. Die Architektur kann sich sehen lassen.“ Das alte Konzept sei nicht mehr zeitgemäß gewesen, der Kunde wünsche ein freundliches Ambiente mit viel Platz. Neben Klinkerfassade, Trespa-Attika-Verkleidung und Pfosten-Riegel-Konstruktion ist das neue Gebäude mit Dämmung und Wärmerückführung auch energetisch auf dem neuesten Stand, so der ausführende Architekt Marc Kleinert aus Osnabrück. Architekt Wilfried Ohnesorge hatte das Projekt bis zum Bauantrag begleitet. Aus vorher 2000 Quadratmetern Marktfläche insgesamt werden 3000 Quadratmeter, dazu gehört auch der Aldi-Markt. 1200 Quadratmeter nutzt die Postenbörse. Der benachbarte Kik-Markt soll voraussichtlich im Dezember öffnen.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN