Serie über Ehrenämter in der Region Diana Miller engagiert sich im Hasberger Mütterzentrum

Von Horst Troiza

Das Mütterzentrum kennen Jenson (links) und James von klein auf, weil sich ihre Mutter Diana Miller dort engagiert. Foto: Horst TroizaDas Mütterzentrum kennen Jenson (links) und James von klein auf, weil sich ihre Mutter Diana Miller dort engagiert. Foto: Horst Troiza

Hasbergen. Ihre beiden Söhne James und Jenson haben es sich in der Spielecke gemütlich gemacht, Diana Miller arbeitet derweil eine Pressemeldung aus: Seit sieben Jahren ist die Hasbergerin ehrenamtlich im örtlichen Mütterzentrum tätig.

Ohne freiwillige Helferinnen ginge es in der Einrichtung für Familien nicht. Seit mehr als 25 Jahren ist das Mütterzentrum Anlaufpunkt für junge Familien. Sie können dort Rat und Hilfe erhalten, die Kinder gemeinsam spielen lassen oder einfach nur zusammensitzen und Erfahrungen austauschen.

„So hat es bei mir auch begonnen“, verrät die heute 35-Jährige. Die Rechtsanwalts- und Notargehilfin war kurze Zeit zuvor Mutter geworden und suchte den Kontakt mit anderen Müttern. Das war ganz leicht, das Mütterzentrum kennt in Hasbergen schließlich jedes Kind und so war sie zum Schulzentrum gekommen, wo sich die Einrichtung im ersten Stock der alten Sporthalle befindet. „Es hat mir gutgetan, mit den anderen sprechen zu können, es hat in dieser Situation vieles leichter gemacht“.

Zwei Jahre lang war sie mehr oder weniger regelmäßig hier her gekommen. „Dann gab meine Vorgängerin ihr Amt auf und ich wurde gefragt, ob ich mich mit meinen Fähigkeiten einbringen könnte“, beschreibt sie den Einstieg in ihre Arbeit. Die Schreibarbeit, zumeist besteht sie aus dem Verfassen der Pressemitteilungen und der Ausarbeitung des Kursprogramms, ging der inzwischen als Sekretärin in einer Arztpraxis beschäftigten Frau leicht von der Hand. Es habe zeitlich gut gepasst, ihre Anwesenheit im Mütterzentrum sei mit ihrer Arbeit und mit ihrer Familie sehr gut in Einklang zu bringen gewesen, zumal sie ihre Kinder, inzwischen hatte sie ihren zweiten Sohn geboren, ja problemlos mit ins Mütterzentrum mitnehmen konnte.

„Ich bringe mich hier einfach gern ein. Hier sind Gleichgesinnte unter sich und man erfährt immer wieder Neues“, fasst sie zusammen. Ohne das Mütterzentrum würde im Ort ein wichtiger sozialer Baustein fehlen.

In den vergangenen Monaten hat sie sich ein wenig zurücknehmen müssen, da sie beruflich sehr stark eingebunden ist. Aber einmal pro Woche ist sie noch hier und betreut eines der beiden Frühstücksangebote, die immer mittwochs und donnerstags stattfinden.