Gemeinde informiert im Frühsommer WeitereGespräche mit TeppichKibek in Hasbergen

Von Wolfgang Elbers

Der Bereich zwischen A30, Rheiner Land- und Hauptstraße in Gaste, der für eine Ansiedlung von Teppich Kibek infrage kommt. Jetzt sollen mit Landkreis und Stadt Osnabrück zunächst die Verkehrsfragen geklärt werden Foto: Archiv/Jörn MartensDer Bereich zwischen A30, Rheiner Land- und Hauptstraße in Gaste, der für eine Ansiedlung von Teppich Kibek infrage kommt. Jetzt sollen mit Landkreis und Stadt Osnabrück zunächst die Verkehrsfragen geklärt werden Foto: Archiv/Jörn Martens

Hasbergen. Zufrieden ist Hasbergens neuer Bürgermeister Holger Elixmann mit dem Verlauf des Gesprächs mit Vertretern von Teppich Kibek und Investoren am Mittwoch im Rathaus der Hüggelgemeinde: „Wir haben in guter Atmosphäre über das bestehende Ansiedlungsinteresse auf einer Fläche an der Autobahnabfahrt in Gaste gesprochen.“ Vor einem weiteren Treffen müssten jetzt zunächst mit dem Landkreis und der Stadt Osnabrück die sich stellenden Verkehrsfragen geklärt werden.

Es sei deutlich geworden, dass es ein großes Interesse bei Kibek und Investoren am Standort gebe. Es gebe aber noch einige Fragen hinsichtlich der rund drei Hektar großen Gaster Fläche zwischen A30, Rheiner Land- und Hauptstraße zu klären. Die Lage des Grundstücks, das einem Unternehmen aus Wildeshausen gehört, gilt als äußerst attraktiv, da durch die unmittelbare Nähe zum Ikea-Möbelhaus beste Voraussetzungen für eine hohe Kundenfrequenz gegeben sind.

Zudem wäre dort nicht nur Platz für ein Kibek-Einrichtungshaus, sondern auch noch für einen Gastro-Anbieter und weitere Angebote. Elixmann: „Es muss jetzt zunächst mit Landkreis und Stadt geklärt werden, wie die wahrscheinlichen Verkehrsmengen gehandelt werden können.“ Hier sei aus Sicht der Gemeinde besonders wichtig, dass im Bereich der Einmündung Hauptstraße/Rheiner Landstraße keine Rückstauprobleme Richtung Gaste entstünden.

Investoren und Kibek gehen für das Ansiedlungsgesamtpaket von einem deutlich geringeren Kundenaufkommen als beim in unmittelbarer Nachbarschaft gelegenen Ikea-Möbelhaus aus.

Gelöst ist das Problem Lärmschutz zur Autobahn. Hier liegt Kibek und dem Investor inzwischen die Zusage der Osnabrücker Geschäftsstelle der Landesbehörde für Straßenbau vor, dass ein Bau-Riegel, den das neu zu erstellende Gebäude bilden würde, eine Lärmschutzwand zur A30 bilden kann.

Die Hasberger Politik-Vertreter werden von Elixmann in den in Kürze anstehenden Gremiensitzungen detailliert über die Inhalte des Gesprächs mit den Vertretern von Teppich Kibek und den Investoren informiert. Die Gemeinde muss in jedem Fall für die Gaster Fläche noch einen Bebauungsplan aufstellen. Sollten die jetzt zu klärenden weiteren Fragen sich ohne größere Verzögerungen lösen lassen, plant die Gemeinde im Frühsommer eine öffentliche Veranstaltung, um über die Ansiedlungspläne zu informieren.