Türen auf zum Jubiläum DRK-Ortsverein Hasbergen zeigt Vielfalt seiner Arbeit

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Hasbergen. Mit einem Tag der offenen Tür setzte am Samstag der Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) die Feierlichkeiten anlässlich seines hundertjährigen Bestehens fort. Auf dem Tomblaine Platz, an der Feuerwache und in den Räumlichkeiten des Vereins wurde den Besuchern die ganze Palette ehrenamtlicher Hilfe in Hasbergen und der Region präsentiert.

Bei der Vorbereitung für diesen Teil der Jubiläumsveranstaltung konnten die Organisatoren um die zweite Vorsitzende Petra Kirk, neben der Unterstützung durch die Feuerwehr und das Technische Hilfswerk, auch auf die Teilnahme des Kreisverbandes des DRK aus Osnabrück zählen. Diese bestand unter anderem in zahlreichen Fahrzeugen und Geräten, mit denen eindrucksvoll die Arbeit des DRK demonstriert werden konnte. In dem mitgeführten Gerätewagen „Rettung“ befand sich Material für zwei Sanitäts-Zelte, in denen bei einem sogenannten „Massenanfall“ an Patienten, bis zu zehn Personen gleichzeitig erstversorgt werden können. Durch das aufgebaute Beispiel konnte sich jeder davon überzeugen, dass die Ausstattung auch für die Pflege von Intensivpatienten ausgelegt ist.

Kulinarisch unterstützte der Kreisverband die Veranstaltung mit dem Verkauf von herzhafter Erbsensuppe aus der Gulaschkanone. Diese fand neben den zahlreichen weiteren Angeboten regen Zulauf. Mit zum Schluss etwa 150 verkauften Portionen konnte Kirk ein erstes positives Zwischenfazit des Festes ziehen. Der im Vorfeld des Jubiläums angefallene organisatorische Aufwand habe sich nach ihrer Einschätzung gelohnt. „Ich finde unser Fest rundum gelungen“, brachte Petra Kirk ihre Stimmung auf den Punkt.

Als weitere Attraktionen warteten die Kameraden der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks mit ihren Einsatzfahrzeugen auf. Dabei wurden nicht nur der Einsatz von Blechschere und Spreizer beim Aufschneiden eines Unfallfahrzeugs demonstriert, sondern auch viele technische Details anschaulich erläutert. Daneben baute die Jugendfeuerwehr eine Spielstraße für die kleinen Besucher des Tags der offenen Tür auf.

Wie die Helfer vorgehen, wenn die Technik bei der Suche nach vermissten Personen versagt, konnten die Besucher hautnah durch die Hundestaffel des Kreisverbandes Osnabrück erleben. Angetreten mit ihren vierbeinigen Begleitern zeigte das Team verschiedene Ausschnitte ihrer Arbeit. Angefangen von Basistraining über weiterführende Übungen zum Gehorsam, bis zu einer simulierten Suche war alles dabei. Weil es sich bei den Hunden um sogenannte Flächensuchhunde handelt, sind sie für die Suche in größeren Gebieten besonders geeignet. Den Vierbeinern kommt dabei zugute, dass ein Mensch pro Minute 30000 Hautschuppen verliert. Deshalb war es auch in dem gezeigten Beispiel für den Hund kein Problem die versteckte Person innerhalb kürzester Zeit zu finden.

Worauf es bei der Wiederbelebung einer verletzte Person ankommt, zeigte parallel Jonas Oberließen an einer Puppe. Mit dem zehnjährigen Nick Horstkott hatte Oberließen einen Partner an seiner Seite, der bewies, dass Erste Hilfe nicht nur von Erwachsenen geleistet werden kann. Gemeinsam führten sie interessierten Gästen die richten Handgriffe vor.

Bei gutem Wetter kam auch die musikalische Unterhaltung nicht zu kurz. Begleitet von der Blaskapelle Hasbergen und dem Spielmannszug Ohrbeck, konnten alle Besucher das Fest in vollen Zügen genießen.


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