Sperrung an Schulstraße aufgehoben Lage an der L89 in Hasbergen entspannt sich leicht

Von Michael Pohl

Die Kreuzung Osnabrücker Straße (L89)/Schulstraße in Hasbergen ist wieder frei. Damit entspannt sich die Lage für Anwohner und Geschäfte allmählich. Foto: Michael PohlDie Kreuzung Osnabrücker Straße (L89)/Schulstraße in Hasbergen ist wieder frei. Damit entspannt sich die Lage für Anwohner und Geschäfte allmählich. Foto: Michael Pohl

Hasbergen. Mit Beginn der Bauarbeiten an der Osnabrücker Straße in Hasbergen (L89) im Mai dieses Jahres wurden Sperrungen für unterschiedliche Bauabschnitte vorgenommen. Unter anderem musste die Einmündung der Schulstraße in Höhe des Gasthauses Riga geschlossen werden. Mit Beginn des neuen Schuljahres entspannt sich die Verkehrssituation jedoch deutlich.

Während im nördlichen Bereich der L89 die Bauarbeiten, zwischen dem Gesundheitszentrum und der Tankstelle weiter unter Vollsperrung voranschreiten, konnte die Sperrung der L89 im südlichen Bereich jetzt aufgehoben werden. Neben einer neuen Fahrbahndecke bekam dieser Abschnitt auch eine erneuerte Beleuchtung. Ebenfalls ist geplant, den beiderseitigen Randstreifen zu erneuern. Hier sind aber noch Restarbeiten zu erledigen.

Die Bauarbeiten bringen einige Einschränkungen für den Verkehr mit sich. Von diesen waren und sind Anwohner und Geschäftsinhaber gleichermaßen betroffen. Darunter auch ein Friseursalon. Die Mutter der Inhaberin, Olinda Zimenga, zog trotzdem ein positives Fazit. „Bei uns hat es super geklappt“, so Zimenga. Während der gesamten Dauer der Maßnahmen habe sie sich immer von den Mitarbeitern der Baufirma gut betreut gefühlt. Trotzdem seien die Umsätze etwa um ein Drittel eingebrochen. „Ältere Kunden haben die provisorische Zufahrt gemieden“, nannte Zimenga als Grund für den Rückgang. Wegen des jahreszeitlich bedingten guten Zulaufs an Kunden konnten aber einige Verluste ausgeglichen werden.

Wie Zimenga zeigten sich auch einige Anwohner erleichtert über die Aufhebung der Sperrung an der Schulstraße. „Jetzt können wir das Schulzentrum und den Ortskern wieder besser erreichen“, fasste eine Anwohnerin die Situation zusammen. Zwar habe immer die Möglichkeit bestanden, über die Berliner Straße auszuweichen, jedoch mussten dann einige Anlieger zum Teil erhebliche Umwege in Kauf nehmen. Da die Osnabrücker Straße als Verbindungsstraße ins benachbarte Lengerich fungiert, fanden manche Anwohner auch einen aus ihrer Sicht positiven Effekt bei der vergangenen Sperrung. Die Belastung durch Schwerlastverkehr sei deutlich gesunken. Deshalb befürchtet so mancher Anlieger jetzt eine erneute Zunahme.

Weil sich die gesamten Arbeiten an der L89 bis ins nächste Jahr ziehen werden, müssen die Verkehrsteilnehmer, trotz der jetzt eingetretenen Erleichterung, weiterhin mit Einschränkungen leben.