Verkehrstraining für i-Männchen In Hasbergen sicher in die Schule

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Mit Zebra am Zebrastreifen: Hasberger Kinder markieren dieser Tage wieder sichere Schulwege mit kleinen gelben Füßen. Polizist Thomas Mäster (im Kostüm) unterstützt die Aktion von Katrin Schmidt (vorne rechts). Foto: Ullrich SchellhaasMit Zebra am Zebrastreifen: Hasberger Kinder markieren dieser Tage wieder sichere Schulwege mit kleinen gelben Füßen. Polizist Thomas Mäster (im Kostüm) unterstützt die Aktion von Katrin Schmidt (vorne rechts). Foto: Ullrich Schellhaas

Hasbergen. In den kommenden Tagen gehen wieder zahlreiche i-Männchen das erste Mal in die Schule. Dass sie dort sicher ankommen ist das Anliegen verschiedenster Initiativen. Eine davon ist das Projekt „Gelbe Füße – der sichere Schulweg“, das aktuell in Hasbergen für angehende Erstklässler läuft.

Organisiert hat es Hasbergens Kinder- und Familienreferentin Katrin Schmidt. 16 Jungen und Mädchen im Alter von sechs und sieben Jahren nehmen daran teil. Heute waren sogar Thomas Mäster vom Präventionsteam der Polizei-Inspektion Osnabrück und das Verkehrszebra Matze dabei.

„Du Herr Polizist“, fragt der sechsjährige Ole auch direkt in der Frühstückspause, „als wir heute auf dem Weg hierher waren, ist ein Auto am Zebrastreifen einfach weitergefahren.“ Das könne schon mal passieren, obwohl es nicht so sein solle, erläutert der Uniformierte dann, denn nicht immer wüssten die Autos so ganz genau, was Kinder am Straßenrand eigentlich wollten.

„Und deshalb ist es wichtig, dass Ihr selbst auch immer gut auf Euch aufpasst “, erklären Katrin Schmidt und Thomas Mäster anschließend unisono. Also immer erst „Links – Rechts – Links“ schauen, bevor die Straße am Zebrastreifen überquert wird, und zudem immer Ohren und Augen offenhalten. Das wissen die Kinder schon ganz gut, denn am zweiten Tag der Aktion können sie die Worte lautstark und im Chor mitsprechen.

Dass die Umsetzung später auch in der Praxis klappt, dabei sollen kleine gelbe Füße helfen, die von den Kindern und den Betreuern aktuell an sicheren Schulwegen auf Geh- und sonstige Wege gesprüht werden. Immer in Sichtweite, die einen zu den nächsten, damit der Nachwuchs sofort erkennen kann, wo die Reise denn weitergeht.

Neu ist in diesem Jahr ein Strich vor den Füßen an Zebrastreifen. „Das heißt wie beim Stoppstreifen für Autos: Anhalten und erst, ja genau: Links – Rechts – Links schauen, ob auch wirklich kein Auto kommt, und dann über die Straße gehen“, erklärt das Verkehrszebra Matze, in dessen Haut Thomas Mäster inzwischen sehr zum Vergnügen der Kinder geschlüpft ist, direkt am Zebrastreifen.

Ungefähr 50 bis 70 dieser kleinen gelben Füße, vermutet Katrin Schmidt, würde die Aktion aktuell in Hasbergen und Ohrbeck auf die Wege sprühen. „Zudem“, so berichtet sie, „Haben sich hier verschiedene Eltern gefunden, die eine ,Walking Bus‘-Initiative ins Leben gerufen haben.“

Dabei gehen Kinder in Gruppen und mit Eltern gemeinsam morgens zur Schule. Dadurch vermittelt die Gruppe Sicherheit und nicht jedes Kind trifft einzeln am Zebrastreifen ein. Schließlich gehen auch die angehenden i-Männchen gemeinsam zu ihren gelben Füßen, die sie auf die Straßen malen.


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