Ergebnisse im Internet Happy in Hasbergen – Schüler drehen Film

Von



Hasbergen. Happy-Filme sind der letzte Schrei. Seit der US-amerikanische Sänger Pharrell Williams im Musikvideo zu seinem Gute-Laune-Hit „Happy“ die Bewohner von Los Angeles tanzen ließ, finden sich auf der ganzen Welt Nachahmer, die in ihren Städten auf die Straße gehen, tanzen und Filmaufnahmen davon ins Internet stellen. Nach einer Version aus Hasbergen suchte man allerdings bis jetzt vergeblich – bislang.

Zehn Schüler zwischen 12 und 14 Jahren zogen aber in dieser Woche drei Tage lang im Rahmen eines Ferienkurses durch ihren Heimatort, um einen eigenen Happy-in-Hasbergen-Film zu produzieren.

So besuchten die Jugendlichen beispielsweise die Töpferei Niehenke, das Naturbad und die Amazonenwerke, um Filmmaterial zu sammeln, das sie hinterher unter der Anleitung von Alrun Klatt vom Multimediamobil zu einem Video zusammenfügten. Angeboten wurde das Projekt von der Gemeinde Hasbergen. „Die Schüler lernen, wie man korrekt mit einer Kamera umgeht und wie man am Computer aus den aufgenommenen Sequenzen mit professionellen Programmen einen kleinen Film zusammenstellt“, erklärte Kinder- und Jugendreferentin Katrin Schmidt.

Der Höhepunkt war eine öffentliche Versammlung auf dem Tomblaine-Platz, bei welcher am Dienstag rund 35 Hasberger zum Lied „Happy“ für zehn Minuten gefeiert haben. Während viele einfach zu der Musik tanzten, breiteten ein paar Eltern spontan ein Schwungtuch aus, worunter sich die Kinder hin und her bewegen konnten. Es waren aber auch einige ältere Herrschaften vor Ort. „Tanzen macht in jedem Alter Spaß und ist vor allem gut für die Gesundheit“, sagte der 85-jährige Günter Frenzel. Und seine Frau Brigitta ergänzte: „Schade nur, dass wegen des durchwachsenen Wetters nicht ganz so viele Menschen gekommen sind.“

Zur Filmcrew gehörte unter anderem der 13-jährige Arne Schröder, der schon immer mehr über den Umgang mit einer Kamera erfahren wollte: „Mir macht das Filmen und auch das Schneiden am Computer unheimlich viel Spaß. Vielleicht möchte ich sogar später mal im Medienbereich arbeiten.“ Der fertige Film soll spätestens Ende September auf der Homepage der Gemeinde oder auf Youtube abrufbar sein.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN