zuletzt aktualisiert vor

Bewährtes fortsetzen Marita Tolksdorf-Krüwel ist neue Gleichstellungsbeauftragte in Hasbergen

Von Danica Pieper

Meine Nachrichten

Um das Thema Hasbergen Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

<em>Christiane Knuth</em> (links) und ihre Nachfolgerin Marita Tolksdorf-Krüwel. Foto: Danica PieperChristiane Knuth (links) und ihre Nachfolgerin Marita Tolksdorf-Krüwel. Foto: Danica Pieper

Hasbergen. Wachablösung im Hasberger Rathaus: Ende Juni ging die bisherige Gleichstellungsbeauftragte Christiane Knuth nach 24 Jahren in den Ruhestand. Seit Montag ist nun Marita Tolksdorf-Krüwel für die Gleichstellung von Mann und Frau in der Gemeinde zuständig.

So ganz ist Marita Tolksdorf-Krüwel noch nicht in im Hasberger Rathaus angekommen, denn an der Tür steht noch der Name ihrer Vorgängerin. Doch abgesehen von dieser Kleinigkeit sei der Empfang an der Martin-Luther-Straße sehr herzlich gewesen. Bürgermeister Frank Stiller überreichte der neuen Gleichstellungsbeauftragten einen Blumenstrauß; Vorgängerin Christiane Knuth übergab ihr den Schlüssel und machte sie mit den Details ihrer neuen Arbeit vertraut. Ihre Berufung in der letzten Ratssitzung war zudem einstimmig. „Das hat mich natürlich sehr gefreut“, berichtet die Diplom-Pädagogin. „Ich freue mich schon sehr auf die Zusammenarbeit.“

Frauen- und Familienthemen sind Tolksdorf-Krüwel nicht fremd, da sie seit langem im Stadtteiltreff „Alte Kasse“ in Osnabrück-Hellern sozialpädagogisch tätig ist. Bis Jahresende arbeitet sie dort noch weiter, sodass sie zunächst nur zehn Stunden die Woche als Gleichstellungsbeauftragte im Rathaus ist. Ab dem kommenden Jahr sind es dann 19,5 Stunden. Auch die Einrichtungen in Hasbergen kennt Tolksdorf-Krüwel gut. Als Mutter von zwei Kindern engagierte sie sich im Kindergarten und in der Grundschule in Gaste, zudem gab sie Babymassagekurse im Mütterzentrum.

Für die nächsten Wochen steht erst einmal die Einarbeitung auf dem Programm. So will Tolksdorf-Krüwel die Hasberger Vereine, Verbände und Institutionen kontaktieren und auch der Austausch mit den anderen Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis ist fest eingeplant. Ihre sonstigen Ziele: „Benachteiligung abbauen, Vernetzung mit Vereinen vorantreiben und Bewährtes fortführen.“ Am 16. November, dem bundesweiten Vorlesetag, möchte sie zudem gerne in einem Hasberger Kindergarten vorlesen. Kindergärten, die Interesse daran haben, können sich bei ihr melden.

Natürlich sind auch alle willkommen, die Fragen zum Thema Gleichstellung haben. Die Sprechzeiten sind donnerstags von 9-12 Uhr und von 16-18 Uhr und nach Vereinbarung.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN