Spielerische Gesprächsunterstützung Kartenspiel Fluppi-Talk regt Hasberger Eltern zum quatschen an

"Welches ist das absolut unnötigste Kleinkindzubehör, das du geschenkt bekommen oder gekauft hast?" ist eine der Fragen im Kartenspiel Fluppi-Talk von Kathrin Schmidt und Petra Volmer. Foto: Gerrit Tschierswitz"Welches ist das absolut unnötigste Kleinkindzubehör, das du geschenkt bekommen oder gekauft hast?" ist eine der Fragen im Kartenspiel Fluppi-Talk von Kathrin Schmidt und Petra Volmer. Foto: Gerrit Tschierswitz

Hasbergen. Die Fragen sind kurzweilig, provokant und auch mit einem Augenzwinkern zu verstehen. Das Kartenspiel Fluppi-Talk soll lahme Gesprächsrunden anfeuern. Wie es zu der Idee kam.

"Die Idee kam mir im Bezug auf das Elterncafé", erklärt Kathrin Schmidt, Kinder- und Jugendreferentin der Gemeinde Hasbergen. Fluppi-Talk regt zum Gespräch an. Auf jeder, der 37 Karten sind Fragen aufgedruckt. Fragen über das Eltern-sein, über Kinder und die täglichen "Probleme", die sie mit sich bringen. Dadurch, dass Schmidt seit Jahren das Elterncafé im Familienzentrum Hasbergen begleitet, fiel ihr auf, dass in den Elternrunden manchmal der Gesprächsstoff ausgeht. "Und so war die Idee geboren", erklärt sie. 

Die Design- und Produktionsarbeit hat Petra Volmer übernommen. "Das Konzept fand ich wunderbar", verrät Volmer. Zunächst wurden die Fragen für die Karten zusammengestellt und das Design abgestimmt. "Der Name war Petra´s Einfall", erklärt Schmidt. "Und ich war damit sofort einverstanden." Fluppi - so heißt das irgendwo zwischen Blume, Käfer und Schmetterling angesiedelte Maskottchen des Familienzentrums.

Teamarbeit für den Inhalt

Gemeinsam mit dem Koordinationsteam des Familienzentrums haben sich die Spielentwicklerinnen die Fragen aus dem Elternalltag überlegt und die besten für ihr Kartenspiel aufgeschrieben. "Aus den übrig gebliebenen könnte man dann bei Bedarf auch noch eine zweite Edition herstellen", meint Volmer. Satz und Layout hat Volmer, hauptberuflich Inhaberin einer Design-Agentur, selbst übernommen. "Satz und Layout habe ich gemacht und dann den Auftrag bei einer Digitaldruckerei in Auftrag gegeben." 

Bis jetzt sei die Resonanz sehr positiv, so Schmidt. "Das ist pädagogisches Handwerkszeug, dieses Spiel." Aus diesem Grund möchte sie ihre Erfindung auch auf dem nächsten Netzwerktreffen der Familienzentren im Landkreis Osnabrück vorstellen. "Mal sehen wie die Reaktionen ausfallen, ich bin aber sicher, dass es gern angenommen wird", sagt sie. 


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