Geistlicher Segen für das Domizil am Lohkamp Ein Stück Himmel auf Hasberger Erde

Vikarin Esther Staak und Diakon Markus Hartlage erteilten am Samstag dem Domizil am Lohkamp den christlichen Segen. Foto: Michael PohlVikarin Esther Staak und Diakon Markus Hartlage erteilten am Samstag dem Domizil am Lohkamp den christlichen Segen. Foto: Michael Pohl

Hasbergen. Am Samstag feierte das Domizil am Lohkamp nach umfangreichen Sanierungsmaßnahmen einen Tag der offenen Tür. Rund 50 Gäste nahmen die Gelegenheit wahr und informierten sich über das Konzept der Einrichtung.

Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte der Inhaber der Einrichtung Karl Bröcker jeden seiner Gäste an der Auffahrt zum Domizil persönlich. Musikalisch wurden die Besucher von einer Abordnung des Ensembles „Croenemeyers Jazzkränzchen“, den Weg entlang zum Eingang des Domizils begleitet.

Musikalisch begleitete eine Abordnung des Ensembles von "Cronemeyers Jazzkränzchen" die Besucher auf deren Weg zum Eingang des Domizils. Foto: Michael Pohl

Sowohl die Außenanlagen, als auch die Räumlichkeiten des 1922 erbauten Hauses strahlten dabei eine wohltuende Atmosphäre aus. Dazu trug auch das, trotz einer dichten Wolkendecke, trockene Wetter bei.

Himmlische Unterstützung erhielt das Team um die Pflegedienstleiterin Margret Breiwe-Trienen von Vikarin Esther Staak und Diakon Markus Hartlage. Im Rahmen eines kurzen ökumenischen Gottesdienstes segneten die Geistlichen die Räume des Domizils.

„Sie bereiten hier ein Stück Himmel auf Erden“, resümierte Staak die Arbeit der Pflegekräfte. Dabei verwies die angehende Pastorin in ihrer Predigt auf das Zitat Jesu: „Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen.“ Wer sich wie Breiwe-Trienen und Bröcker um andere Menschen kümmere und ihnen ein schönes zweites Zuhause bereite, handle ganz im Sinne der christlichen Lehre, war Staak überzeugt.

Viele Besucher informierten sich über das Konzept der Tagespflege am Lohkamp. Foto: Michael Pohl

Daher sei das Motto der Einrichtung „lebensnah und familiär“, keine leere Worthülse, sondern Ansporn und Auftrag für die Belegschaft, so Breiwe-Trienen. Nachdem Hartlage die Räumlichkeiten mit Weihwasser gesegnet hatte, verlebten die Verantwortlichen und ihre Gästen einen gemütlichen Nachmittag rund um das Domizil.

Besonders beeindruckt waren viele Besucher von den vorgenommenen Veränderungen innerhalb der Einrichtung. „Es ist schon enorm was in den letzten Monaten passiert ist“, kommentierte Breiwe-Trienen die Wandlung des Hauses. Erst im November vergangenen Jahres hatte Bröcker die Leitung des Hauses übernommen.

Neben einer kompletten Neugestaltung der Außenanlagen, wurden auch die Innenräume saniert. Heute haben bis zu 15 Gäste täglich die Möglichkeit unter Anleitung ihren Tagesablauf wie in den eigenen vier Wänden zu verleben.

Nicht nur die Außenanlagen wurden in den vergangenen Monaten aufwendig saniert. Foto: Michael Pohl

Dabei ist den acht Pflegekräften wichtig, dass ihre Gäste so weit es geht selbst mit anpacken. „Viele schälen ihre Kartoffeln noch selbst“, verriet Breiwe-Trienen auf Nachfrage. Dieser Ansatz der familiären Pflege überzeugte viele Besucher. "Wir waren bereits im Januar dieses Jahres voll belegt", freute sich Breiwe-Trienen. Bröcker kündigte am Rand der Veranstaltung an, im Jahr 2022, zum hundertsten Geburtstag des Gebäudes, ein großes Fest feiern zu wollen.


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