Wochenmarkt als Forum Bürgermeister-Sprechstunde unter freiem Hasberger Himmel

Bürgermeister-Sprechstunde am Stand von Geflügel-Niermann: Viele Besucher kamen vorbei, um mit Bürgermeister Holger Elixmann ein paar Worte zu wechseln. Im Bild von links: Helmtrud Hein, Holger Elixmann, Brigitte Meyer, Friedrich Fischer. Foto: Markus StrothmannBürgermeister-Sprechstunde am Stand von Geflügel-Niermann: Viele Besucher kamen vorbei, um mit Bürgermeister Holger Elixmann ein paar Worte zu wechseln. Im Bild von links: Helmtrud Hein, Holger Elixmann, Brigitte Meyer, Friedrich Fischer. Foto: Markus Strothmann

Hasbergen. Bürgermeister Holger Elixmann war am Donnerstagnachmittag auf dem Tomblaineplatz, um den Marktbesuchern Rede und Antwort zu stehen. Eine von drei Bürgermeister-Sprechstunden im Quartal wird er künftig auf dem Wochenmarkt abhalten.

Damit will er auch ein Zeichen setzen für den Markt, der seit Jahren schrumpft. Viele Marktbesucher kamen denn auch vorbei, um ein paar Worte mit Elixmann zu wechseln und über verschiedenste lokalpolitische Themen zu sprechen, unter anderem ging es um Parkprobleme, Bäume, Baugebiete, Lärm und Müll. 

Kaffee fehlte mehr als Sonne

Ohne Wind und Regen wären es wohl noch ein paar mehr gewesen, aber die Anwesenden ließen sich vom unfreundlichen Wetter nicht stören. Dann schon eher davon, dass der Backwarenstand Urban am Donnerstag nicht am Start war: „Die Tasse Kaffee hatte ich eigentlich fest eingeplant“, bedauerte auch Elixmann. 

Weitere Maßnahmen zur Förderung des Marktes sind geplant: Ein zusätzliche Beschilderung soll die Aufmerksamkeit steigern, und im Hüggelkurier werden Porträts der Beschicker erscheinen. Das soll helfen, die Zeit zu überbrücken, bis der Markt umziehen kann vom Tomblaineplatz in die Neue Mitte.

Umzug wird nicht vorgezogen

Der Wunsch einiger Beschicker, schon früher einen neuen Standort zu bekommen, ist nach ausführlichen Gesprächen vom Tisch. Elixmann dazu: „Wir sind uns einig, dass eine schnellere Verlegung weder nötig ist, noch auf sinnvolle Weise möglich.“

Obst- und Gemüsehändler Frank Schmieding hat sich wie andere Beschicker eingebracht in die Gespräche über die Zukunft des Marktes, die im Rathaus stattfanden. Er zeigte sich am Donnerstag zuversichtlich: „Es ist schon in Ordnung so. Langfristig wäre es aber schön, wenn das klappt mit dem Umzug in die Neue Mitte. Wenn wir offen rangehen, dann funktioniert das auch.“

Beschicker zuversichtlich

Seit dem „Hilferuf“ der Marktbeschicker im Herbst 2018 sei ein gewisser Zuwachs an Besuchern zu verzeichnen gewesen, sagt Schmieding: „Keine großen Massen, aber schon sichtbar.“ Definitiv lohne es sich für ihn nach wie vor, seinen Stand aufzubauen auf dem Tomblaineplatz: „Klar. Sonst würde ich es nicht machen.“


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