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Bürger ärgern sich über Linie 493 Immer wieder Frust mit dem Bus in Hasbergen


Hasbergen. Hasbergen. Wieder gibt es Kritik am Busverkehr in und nach Hasbergen. Sowohl per E-Mail als auch bei Facebook äußerten einige Bürger ihren Unmut über die derzeitige Situation im ÖPNV. Dabei geht es vor allem um die Linie 493. Diese, so berichteten Nutzer auf Facebook, komme vor allem morgens oft zu spät oder gar nicht.

Außerdem, so ein Fahrgast, würden immer wieder Haltestellen ausgelassen. Die Busse fahren dann an den entsprechenden Stationen vorbei, obwohl dort Fahrgäste auf die Linie warteten. Das liege meist daran, dass manche Haltestellen nicht auf den ersten Blick als Teil der Route erkennbar seien. In manchen Fällen haben die Fahrgäste Glück und können den Bus ein paar Minuten später nehmen.

An Haltestelle stehengelassen

So passierte es Mitte Januar auch einem Hasberger. Er berichtete von mehreren Tagen nacheinander, an denen er sowohl das Fahrverhalten als auch die Pünktlichkeit auf dieser Strecke bemängelte.

Ihrem Ärger machen die Hasberger in der Facebook-Gruppe "Wenn du dich in Hasbergen zu Hause fühlst" Luft. Hier ein Screenshot aus dem Januar dieses Jahres. Foto: Screenshot/Volker Poerschke


Sowohl er als auch seine Tochter waren seinen Angaben zufolge in diesen Tagen von verschiedenen Fahrern stehen gelassen worden, obwohl sie an der passenden Haltestelle gewartet hatten.

Gemeinde schaltet sich ein

Bürgermeister Elixmann zeigte Verständnis für die Situation der Fahrgäste. Er bittet die Gemeindemitglieder, sich bei Schwierigkeiten mit der Linie zu melden. Er würde die Anliegen dann an die zuständigen Verkehrsbetriebe weitertragen. „Wir sitzen immer wieder mit den Planern zusammen“, so Elixmann.

In der Facebook-Gruppe "Wenn du dich in Hasbergen zu Hause fühlst" wird immer wieder über die Probleme mit den Busverbindungen diskutiert (hier ein Beitrag aus dem November vergangenen Jahres). Bürgermeister Elixmann liest mit und sammelt Beschwerden. Foto: Screenshot/Volker Poerschke

Bereits im vergangenen Jahr hatte es vermehrt Beschwerden über den Busverkehr zwischen Hasbergen und Osnabrück gegeben. Besonders zu Beginn des aktuellen Schuljahres hatten Hasberger Schüler, die eine Schule in Osnabrück besuchen, über ähnliche Probleme geklagt.

Probleme sammeln und ins Gespräch bringen

Infolgedessen habe die Gemeinde laut Elixmann das Gespräch mit den Verkehrsbetrieben Osnabrück (VOS) gesucht, die anschließend ein Bündel an Maßnahmen ergriffen, um den Busverkehr verlässlicher zu gestalten. Danach ging die Zahl der Problemmeldungen deutlich zurück, so der Bürgermeister, der nochmals betont, dass die Hüggelgemeinde eigentlich gar nicht zuständig sei für den Busverkehr, bei Problemen allerdings stets versuche, zu vermitteln. Aktuell handele es sich eher um Einzelfälle.

Hinweise an Subunternehmen

Linie X493 wird im Auftrag von Weser-Ems-Bus von einem Privatunternehmen betrieben. Hierzu eine Weser-Ems-Bus-Sprecherin: „Wir bedauern Ausfälle und Unregelmäßigkeiten natürlich sehr und können auch den Ärger der Fahrgäste nachvollziehen. Wir haben bereits mit unseren Busfahrern und mit unserem Dienstleister, der Firma Zumstrull, gesprochen und darauf hingewiesen, dass eine konsequente Bedienung aller Haltestellen sicherzustellen ist.“ Die VOS wollen weiterhin in Absprache mit der Gemeinde bleiben, um das Feedback der Bürger berücksichtigen zu können.


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