Auf der Jagd nach Frieden Neujahrsempfang der Christusgemeinde

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Gegenseitige Unterstützung erfuhren die Hasberger Christen am Sonntag. Im Rahmen des Neujahrsempfangs der Christuskirche nahmen die Sternsinger eine Spende aus der aktuellen Kollekte von Pastor Guido Schwegmann-Beisel entgegen. Im Anschluss hinterließen sie den Haussegen am Pfarrgemeindehaus. Foto: Michael PohlGegenseitige Unterstützung erfuhren die Hasberger Christen am Sonntag. Im Rahmen des Neujahrsempfangs der Christuskirche nahmen die Sternsinger eine Spende aus der aktuellen Kollekte von Pastor Guido Schwegmann-Beisel entgegen. Im Anschluss hinterließen sie den Haussegen am Pfarrgemeindehaus. Foto: Michael Pohl

Hasbergen. Der traditionelle Neujahrsempfang der evangelischen Christuskirche konnte als Startschuss für die gemeinsame Suche nach Friedensmomenten im neuen Jahr gesehen werden.

Unter dem Motto „Suche den Frieden und jage ihm nach“, stand an diesem Wochenende sowohl der ökumenische Gottesdienst, wie auch der anschließende Empfang im Pfarrgemeindehaus auf dem Kirchberg. Mit dieser, aus dem Psalm 34, Vers 15 entliehenen Jahreslosung wollte das Pastorenehepaar Maria Beisel und Guido Schwegmann-Beisel die Gläubigen zu einer Suche in ihrer näheren Umgebung einladen.

„Es gibt ein Leben neben den Negativschlagzeilen“, erläuterte Schwegmann-Beisel in seiner Predigt diese Einladung. Anhand der Geschichte eines Naturliebhabers illustrierte der Geistliche, wie nach Frieden gesucht werden könne. Dass Hobby des Naturfreundes sei das sogenannte „Birdwatching“, also die Beobachtung von Vögeln in freier Natur. Die dabei gemachten Erfahrungen ließen sich nach Anschicht des Geistlichen auf die Suche nach Momenten des Friedens übertragen.

Momente des Friedens fest im Blick

Wer „peacewatching“ betreiben wolle, der solle sich nach seiner Auffassung Notizen machen. Auf diese Weise erhielte man laut Schwegmann-Beisel einen neuen Blickwinkel auf die Geschehnisse unserer Zeit. Gleichzeitig sei es aber erforderlich, dass man mit offenen Augen durch die Welt schreite, um Momente des Friedens zu erkennen.

Einen solchen Moment des Friedens konnten die Besucher der Christuskirche an diesem Tag unmittelbar erleben und selbst gestalten. Durch einen Bericht dieser Zeitung habe er erfahren, dass die Organisatoren Probleme hätten, genug Sternsinger zusammen zu bringen. Nach Motto „jetzt erst Recht“, hätten sich die Verantwortlichen der Christuskirche dafür entschieden, die Kollekte der Messe den Sternsingern zukommen zu lassen.

Diese Spende in Höhe von 433,50 Euro nahmen die "Drei Heiligen Könige aus dem Morgenland" gerne im Anschluss an den Neujahrsempfang entgegen. Sie verließen die Christusgemeinde nicht, ohne vorher den traditionellen Segen, am Pfarrgemeindehaus zu hinterlassen.

Hasbergen ist glückliche Gemeinde

Im Rahmen des Empfangs griff Bürgermeister Holger Elixmann den Gedanken der Geistlichen auf. In seiner Ansprache führte er die Jahreslosung zur Frage fort, ob sich der Ort „glückliches Hasbergen“ nennen dürfe.

Aufgrund seiner Erfahrung als „Aushilfslehrer“ der vierten Klassen der Hüggelschule, habe er einen Vormittag lang erleben dürfen, wie interessiert die jüngsten Bürger des Ortes am Gemeindeleben sind. Gleichzeitig habe er erfahren, welche gute Arbeit die Hasberger Pädagogen beider Schulen leisteten. Daher können aus seiner Sicht die Frage nach einem „glücklichen Hasbergen“ nur bejaht werden, schloss Elixmann.

Zu Beginn des offiziellen Teils erinnerte Schwegmann-Beisel an die im vergangenen Jahr verstorbene Vorsitzende des Kirchenvorstands Christiane Zurlutter. Mit der Schilderung des Sommercamps von Jugendlichen im Rahmen der Grabungen an der Gedenkstätte Augustaschacht, sowie der Enthüllung der Gedenktafel für den 1937 verstorbenen Pastor Karl Hölty, rief Schwegmann-Beisel seinen Zuhörern weitere Ereignisse aus 2018 ins Gedächtnis.

Musikalisch wurde der Gottesdienst und der Empfang durch den Hasberger Gospelchor, unter der Leitung von Andrea Schreiner, begleitet.


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