Nachricht verbreitet sich per Whatsapp Unbekannte in Bulli sollen Mädchen in Hasbergen angesprochen haben

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Per Whatsapp verbreitet sich die Nachricht, dass in Hasbergen ein Mädchen von drei Personen in einem Bulli angesprochen worden sein soll. Foto: dpaPer Whatsapp verbreitet sich die Nachricht, dass in Hasbergen ein Mädchen von drei Personen in einem Bulli angesprochen worden sein soll. Foto: dpa

Osnabrück/Hasbergen . In Hasbergen soll am Dienstag ein Mädchen von drei Personen in einem Bulli angesprochen worden sein. Die Nachricht verbreitet sich derzeit per Whatsapp. Die Polizei in Osnabrück bestätigt, dass ein entsprechender Vorfall gemeldet wurde.

"Ein Mädchen aus der Nachbarschaft wurde heute hier an der Hauptstraße angesprochen von drei Leuten in einem Bulli (es war auch eine Frau dabei)", heißt es in der Nachricht, die derzeit über den Messenger-Dienst "Whatsapp" verbreitet wird. Die Drei hätten gesagt, dass es bei dem Mädchen zu Hause gebrannt habe, die Eltern im Krankenhaus seien und sie nun das Mädchen zu ihren Eltern bringen wollen. Das Mädchen soll daraufhin weggerannt sein. 

Polizei kontrollierte Transporter

Das Ganze soll sich am Dienstag gegen 13.35 Uhr auf der Tecklenburger Straße in Hasbergen zugetragen haben. Etwa drei Stunden später hätten sich die Eltern bei der Polizei in Georgsmarienhütte gemeldet – der Angabe der Mutter zufolge kurz nach dem Vorfall; eine Strafanzeige erstatteten die Eltern nicht. Die Polizei habe daraufhin weiße Transporter in der Umgebung kontrolliert, dabei jedoch nichts Verdächtiges festgestellt. 

Mehrere Vorfälle gemeldet 

Bereits vor gut zwei Wochen hatten Schulen und Kindertagesstätten in Elternbriefen vor Unbekannten in Transportern gewarnt. Demnach soll am Funkturm an der Berningshöhe ein Unbekannter versucht haben, ein Kind mit Süßigkeiten in seinen Bulli zu locken. Auch in Holzhausen sollen im September und im November Kinder von einem Mann in einem Transporter angesprochen worden sein.


Seit Jahren kursieren bundesweit immer wieder Gerüchte von Männern, die Kinder in ihre weißen Bullis locken wollen. Tausende solcher Meldungen sind im Internet zu finden. Die Seite "Mimikama", die von einer privaten Initiative zur Aufklärung über Internetmissbrauch aufklären will, hat bereits vor einigen Jahren aufgegriffen, wo überall in Deutschland weiße Bullis gesichtet wurden. Oft seien diesen Meldungen sehr unkonkret gewesen, hätten sich aber wie ein Lauffeuer per Whatsapp oder Facebook verbreitet.

Generell rät die Polizei Eltern dazu, ihren Kindern einfühlsam zu vermitteln, nicht mit Fremden mitzugehen – egal, ob sie mit einem weißen Bulli, einem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs sind. 


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