Kinderleicht Energie sparen Stadtwerke Lengerich initiieren Schulprojekt in Hasbergen

Von Sophie-Charlotte Radwan

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Achim Büchner (links im Bild) veranschaulicht den Kindern, wie der Strom mithilfe von Erdgas- und Wasserrohren zu ihnen nach Hause transportiert wird, Foto: Sophie-Charlotte RadwanAchim Büchner (links im Bild) veranschaulicht den Kindern, wie der Strom mithilfe von Erdgas- und Wasserrohren zu ihnen nach Hause transportiert wird, Foto: Sophie-Charlotte Radwan

Hasbergen. Fenster auf, Heizung aus – diese und weitere Selbstverständlichkeiten im Umgang mit Energie lernten die Zweit- und Drittklässler der Hüggelschule Hasbergen bei einem Besuch von Experten der Stadtwerke Lengerich.

Was ist Energie und wo kommt sie her? Und wie lässt sich Energie einsparen? Diese spannenden Fragen beantworteten Achim Büchner und Justin Kettner den Grundschülern. Mithilfe von Gruppenarbeiten, Experimenten und Videos veranschaulichten sie den Kindern spielerisch, wie relevant das Thema für alle sei. So wurde zum Beispiel zu Beginn der Urknall durch das Zerplatzen eines Ballons dargestellt, den die Kinder zuvor um die Wette aufpusten mussten.  

Erde hat Fieber

Auch der Klimawandel spielte bei der Veranstaltung eine große Rolle. „Die Erde hat ihr eigenes Klima, so wie wir alle auch. Wenn wir Fieber haben, ist unsere Temperatur erhöht und uns geht es schlecht. Und genau das passiert gerade mit der Erde“, erläuterte Büchner kindgerecht und erklärte, dass die derzeitige Durchschnittstemperatur der Erde bei 15°C liege.

Die Schüler wurden durch regelmäßige Fragen immer wieder mit eingebunden und konnten bereits vorhandenes Wissen an ihre Mitschüler weitergeben. So wurden beispielsweise mithilfe einer Grafik verschiedene Energiequellen, wie Solarzellen oder Kohle, präsentiert und anschließend von den Schülern eingeschätzt, ob diese als „gute“ oder „schlechte“ Quellen anzusehen seien. 

Energieverschwendung

Durch den Einsatz von Fotos wurde sowohl vorbildlicher, als auch verschwenderischer Umgang mit Energie im Haushalt gegenübergestellt. Die Schüler durften die Unterschiede herausarbeiten und bewerten. Auf dem Foto eines Wohnzimmers erkannte Marie (8) sofort: „Wenn das Fenster auf ist und dann geheizt wird, bringt das gar nichts!“

„Schaltet Stecker und Geräte immer aus, wenn ihr sie nicht braucht“, riet Büchner. Und für ein einziges Brötchen sollte der Ofen erst gar nicht angestellt werden. Entscheidend sei, bewusst mit der Energie umzugehen, weil sonst jeder Einzelne immer weiter zur Verschlechterung des Klimas beitragen würde.

Zum Schluss wurde gemeinsam mit den sichtlich begeisterten Lehrern und Schülern ein Lied übers das Thema Energiesparen gesungen, in dem das Gelernte noch einmal zusammengefasst wurde.



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