Entscheidung über Haushaltsplan 2019 vertagt Wird Frischwasser für Hasberger günstiger?

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Hasbergen. Um 13 Cent kann nach Dafürhalten des Fachausschusses der Preis für Frischwasser in Hasbergen gesenkt werden. Die Einsparung für eine vierköpfige Familie bei einem durchschnittlichen Verbrauch läge jährlich dann bei 20,80 Euro.

Der Fachausschuss für Gemeindewerke, Friedhofswesen und Umwelt beschäftigte sich unter anderem mit den Wasserpreisen, die im kommenden Jahr sinken sollen.

Frischwasserpreis: „Wir können den Bürgern mitteilen, dass bei den Gebühren etwas billiger wird. Das ist gut so“, zeigte sich Udo Wiedemann (SPD) nach der Vorstellung der Gebührenvorauskalkulation zufrieden. Nach der Erhöhung um 18,75 Prozent auf 1,14 Euro im vergangenen Jahr könnte nach Zustimmung des Rates in seiner Sitzung am 17. Dezember der Preis für Frischwasser in der Gemeinde um 13 Cent auf nunmehr 1,01 Euro gesenkt werden. Die Minderung ergibt sich laut Oliver Gerdts von der Firma Comuna, die die Kalkulation für die Gemeinde erstellt, aus einer Kostenüberdeckung aus den Vorjahren.

Gemeindewerke: Seine Entscheidung über den Entwurf zum Haushalt 2019 für die Gemeindewerke hat der Fachausschuss noch nicht getroffen. Auf Antrag der SPD-Fraktion wurde die Entscheidung mit Zustimmung der anderen Fraktionen vertagt. Die Verwaltung geht in ihrem Entwurf von einem Minus in Höhe von 77400 Euro aus. Demnach werden 706900 Euro an ordentlichen Erträgen erwartet, denen 483100 Euro aus ordentlichen Aufwendungen sowie 301200 Euro an Aufwendungen aus internen Leistungsbeziehungen (Saldo) gegenüberstehen.

Wassernetz: Hohe Kosten verursachen die geplante Erneuerung der Wasserleitung im Bereich Ernst-Reuter-Straße/Kästnerstraße, die mit 150000 Euro zu Buche schlägt. Die Erschließung des im Bebauungsplan enthaltenen Gebietes Schwarze Rieden II wird mit 140000 Euro veranschlagt. Zusätzlich müssen 50000 Euro für den neuen Trinkwasserbrunnen Haslage aufgebracht werden sowie 25000 Euro für die hydraulische Netzberechnung des Trinkwassernetzes. Letztere dient der Betrachtung und Berechnung des Netzes, wodurch präziser auf mögliche Druck- und Mengenschwankungen reagiert und der Brandschutz verbessert werden kann.

Friedhofs- und Bestattungswesen: Auch hier ist noch keine Entscheidung getroffen worden. Der Haushaltsplanentwurf für diesen Bereich sieht ein Loch von 108000 Euro vor. Den Erträgen von 137700 Euro stehen Aufwendungen in Höhe von 246300 Euro gegenüber.


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