Baldige Entscheidung notwendig Zukunft des Hüggelmuseums weiter unklar

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Kein Schmuckstück: Die ehemaligem Räumlichkeiten des Museums Geozentrum Hüggel. Foto: Horst TroizaKein Schmuckstück: Die ehemaligem Räumlichkeiten des Museums Geozentrum Hüggel. Foto: Horst Troiza

Hasbergen. Seit 2004 war das Museum Geozentrum Hüggel in den Räumen der alten Gaststätte Schierke beheimatet. Nach 14 Jahren musste das Museum Anfang August weichen. Bauliche Widrigkeiten hatten den Exponaten stark zugesetzt, weshalb die Betreiber um Johannes Haunert beschlossen, die Ausstellung vorübergehend zu schließen. An welchem Standort das Museum wiedereröffnet wird, ist nach wie vor unklar.

„Das Museum bleibt der Hüggelregion auf jeden Fall erhalten und wir haben auch schon einen potentiellen neuen Standort ins Auge gefasst. Es ist allerdings noch nichts spruchreif“, verdeutlicht Haunert, der zusammen mit Fabian Müller Vorsitzender des inzwischen neugegründeten Museumsvereins ist. Man müsse zunächst noch grundlegende Sachverhalte mit der politischen Gemeinde abstimmen, bevor man finale Aussagen tätigen könne. „Bei dem geplanten Umzug müssen auch die Folgekosten im Auge behalten werden. Beispielsweise würden wir gerne jemanden anstellen, der sich tage- oder stundenweise um die Ausstellung kümmert. Dies sind Aspekte und Fragen, die im Vorfeld mit der Gemeinde besprochen werden müssen“, so Haunert weiter.

Aber auch in der Politik sieht man einen baldigen Handlungsbedarf. Laut Heiko Dölling von der SPD Hasbergen müsse zeitnah Bewegung in die Sache kommen: „Die Neueröffnung des Museum ist durchaus ein größeres Projekt und wir müssen uns die Zeit nehmen, um mit den handelnden Personen ins Gespräch zu kommen und uns zu beratschlagen, damit eine vernünftige Lösung gefunden werden kann.“ Aus diesem Grund werde das Thema auf jeden Fall bei der nächsten Sitzung angesprochen. Außerdem habe es bereits ein erstes Treffen mit den Museumsverantwortlichen gegeben. Eine solche Angelegenheit könne man schlussendlich aber nicht in einem kleinen Kreis diskutieren.

Dass bis zu einer endgültigen Entscheidung nicht mehr viel Zeit verstreichen darf, hängt auch mit dem möglichen neuen Standort zusammen. Bis Ende des Jahres möchte der dortige Vermieter Gewissheit haben, ob das Museum die gegebenen Räumlichkeiten bezieht. 

Unterdessen werden ab Ende Oktober besondere Hüggelexponate in einer Sonderausstellung des Bergbaumuseums Ibbenbüren präsentiert und sind somit weiterhin für interessierte Besucher zugänglich.


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