Inklusiv und interaktiv - sagenhaft 3. Kirchbergzauber wird zum Stadtfest in Hasbergen

Meine Nachrichten

Um das Thema Hasbergen Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Mittelpunkt des diesjährigen Kirchbergzaubers war das integrative Musical von den Zipfelmützengeschichten, das von Pastorin Maria Beisel (Bildmitte) und Darstellern mit und ohne Behinderung aufgeführt wurde. Foto: Horst TroizaMittelpunkt des diesjährigen Kirchbergzaubers war das integrative Musical von den Zipfelmützengeschichten, das von Pastorin Maria Beisel (Bildmitte) und Darstellern mit und ohne Behinderung aufgeführt wurde. Foto: Horst Troiza

Hasbergen. Inklusiv und interaktiv war der diesjährige Kirchbergzauber, der sich als wahrer Besuchermagnet erwies. Den gesamten Sonntag lang herrschte großer Andrang in den Straßen rund um die Christuskirche, wo die Veranstalter ein Riesenprogramm ausgebreitet hatten, das vom Bühnenmusical bis Zipfelmützennähen reichte.

Ein inklusives Fest für alle, so haben es die Veranstalter geplant und genau so entwickelte sich die dritte Auflage des Kirchbergzaubers. Getragen von der evangelischen Kirchengemeinde, der Heilpädagogischen Hilfe, dem Haus am Berg, dem Familienzentrum und dem Rathaus hat sich die Veranstaltung längst zum Stadtfest entwickelt, das Bewohner aller Ortsteile in die Mitte der Gemeinde zieht. Wieder machten eine ganze Reihe von Vereinen und Verbänden mit und machten deutlich, dass es in Hasbergen ein Miteinander und Füreinander gibt.


Hüggelzwerge, in welcher Form und Farbe auch immer, regierten beim Kirchbergzauber. Foto: Horst Troiza


Den Startschuss für den Beginn gab der Familiengottesdienst in der Christuskirche, der von Pastor Guido Schwegmann-Beisel geleitet wurde. Höhepunkt war das inklusive Musical „Hasberger Zipfelmützengeschichten – Sagenhaft“, das von Pastorin Maria Beisel, dem Theaterpädagogen Michael Stroth, der Integrationsbeauftragten des Kirchenkreises Maren Mittelberg und dem Musiker Hanno Eulefeld einstudiert worden war. Mehr als 40 Darsteller mit und ohne Behinderung machten dabei mit, die versteckten und vergessenen Schätze Hasbergens wieder ins Bewusstsein seiner Bürger zu rücken.


Gibt es sie etwa doch: Drei Hüggelzwerge, die sich eifrig an den Abtransport ihrer Schätze machten. Foto: Horst Troiza


Zipfelmützen waren das Symbol des dritten Kirchbergzaubers. Im Familienzentrum konnten kleine und große Besucher selbst welche basteln. Wer seine fertig hatte, ließ sich mit Mütze auf dem Kopf von einem Fotoautomaten knipsen. Auf der Wiese zur Kirche präsentierte sich die Flüchtlingshilfe. Orientalische Musik und Tänze gaben den Besuchern einen kleinen Einblick in die Kultur der Menschen, die von Krieg und Not aus ihrer Heimat vertrieben worden sind.


Orientalische Klänge und Tanz: Die Flüchtlingshilfe lud zum Mitmachen ein. Foto: Horst Troiza


„Wirklich sagenhaft, was alle miteinander geschaffen haben. Es ist schön zu sehen, wie sich Vereine und Verbände einbringen, um hier etwas für die gesamte Bevölkerung zu schaffen“, sagte Pastor Schwegmann-Beisel begeistert. Bürgermeister Holger Elixmann verwies auf die „supergute Nachbarschaft auf dem Kirchberg“, die ein solches Fest erst möglich mache.

Reger Betrieb herrschte in der Wohngruppe der HHO und dem Haus am Berg, wo ab dem frühen Nachmittag Kaffee und Kuchen serviert wurden. Viele nahmen die Gelegenheit wahr, sich über das dortige Wohnen zu informieren. Leckereien gab es auch im Café Gute Stube und beim internationalen Büffet im Gemeindezentrum, zusätzlich boten die AWO, die DLRG und die Chorgemeinschaft Gaumenfreuden an.

Auf der Bühne herrschte bis zum Schluss des festes ein Kommen und Gehen. Eine integrative Tanzgruppe, Claus Cronemeyers Jazzband, der Spontanchor der katholischen Kirchengemeinde, Bernd Niehenkes Plattmakers und DJ Sven Bücker boten ein Mammutprogramm.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN