Gottesdienst im Naturbad Hasbergen: Ein Tauffest unter freiem Himmel

Von Christoph Beyer

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Das flache Becken des Hasbergener Naturbads bot für das Taufzeremoniell ideale Bedingungen. Foto: Christoph BeyerDas flache Becken des Hasbergener Naturbads bot für das Taufzeremoniell ideale Bedingungen. Foto: Christoph Beyer

Hasbergen. Ein Tauffest mit direktem Blick aufs Wasser feierten am Sonntag rund 180 Teilnehmer im Naturbad Hasbergen. Für die passende musikalische Untermalung sorgte dabei der Posaunenchor der evangelisch-lutherischen Christuskirche Hasbergen.

Während einige Schwimmer ihre morgendlichen Bahnen zogen, hatten es sich die Gottesdienstteilnehmer auf Sitzbänken am Ufer bequem gemacht. "Was für ein schönes Wetter", bemerkte Pastorin Maria Beisel zu Beginn, die gemeinsam mit ihrem Ehemann, Pastor Guido Schwegmann-Beisel den Ablauf gestaltete. Die sieben Täuflinge mit ihren Eltern, Taufpaten und Verwandten hieß sie ebenso herzlich willkommen wie die zahlreichen Gemeindemitglieder. Sonnenschutz gehörte an diesem Vormittag zwar zur Grundausstattung, aber dank des frischen Windes auf dem weitläufigen Gelände blieben die Temperaturen angenehm. Headsets und leistungsstarke Boxen sorgten zudem für die passende Akustik.  

Verweis auf den Sprungturm

Mit lockerer, sehr persönlicher Moderation schuf das Pastorenehepaar einen ungezwungenen Rahmen und band die ungewohnte Örtlichkeit dabei mehrfach mit ein. "Ihr sollt mutig ins Leben hineinspringen", lautete einer der Appelle, für den sich der Verweis auf den nahen Sprungturm anbot. Die Nähe zu den Naturelementen sorgte insgesamt für eine besondere Atmosphäre.

Voll bekleidet ins Wasser

Nach der Segnung der Täuflinge gab es mit dem Stück "Wasser des Lebens" auch einen musikalischen Bezug zum Naturbad. Dem Vortragen der Taufsprüche folgte schließlich die eigentliche Zeremonie. Dazu begaben sich die Pastoren voll bekleidet ins Wasser des mit Kies ausgelegten Beckens. Dieses bot reichlich Platz, sodass auch die jeweiligen Familien samt Täufling problemlos hineinsteigen konnten. Die Gottesdienstteilnehmer hatten sich im Halbrund an den Rand gestellt, um das Geschehen zu beobachten. Das kurze Übergießen mit Wasser sorgte bei keinem der Kinder für Tränen.

Zum Abschluss reichten sich die Gottesdienstteilnehmer singend die Hände. Wer mochte, konnte sich im Anschluss mit Kaffee, Tee oder kühlen Getränken versorgen und noch ein wenig auf dem schönen Gelände verweilen.


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