Burkhard Kern regiert Hasberger Schützen gehen in eine ungewisse Zukunft

Von Michael Pohl

Als letztes Königspaar feierten Burkhard Kern und seine Königin Martina Krützmann mit den Hasberger Schützen ihr Fest am angestammten Platz des Vereins. Foto: Michael PohlAls letztes Königspaar feierten Burkhard Kern und seine Königin Martina Krützmann mit den Hasberger Schützen ihr Fest am angestammten Platz des Vereins. Foto: Michael Pohl

Hasbergen. Ihr letztes Schützenfest an angestammten Platz feierte am Samstag die Schützengesellschaft Hasbergen. Burkhard Kern führt die Schützen als Regent in eine ungewisse Zukunft.

Trotz der verbliebenen wenigen Mitglieder war die Präsidentin der Gesellschaft Birgit Bracht froh, dass es den Aktiven des Vereins noch einmal gelungen sei, ein Schützenfest auf die Beine zu stellen. Des Weiteren skizzierte die Präsidentin in ihrer Begrüßung die Situation der Hasberger Schützen.

„Wir suchen nach wie vor nach einem Raum oder Gebäude, den wir als Vereinsheim nutzen können.“ Den Schießbetrieb wollen die Verantwortlichen mit der Unterstützung der Kameraden aus Gaste und Ohrbeck aufrecht erhalten. Für diese Unterstützung bedankte sich Bracht ausdrücklich bei den Vertretern der Vereine.

Schützen sind vom Rat und Bürgermeister enttäuscht

Daneben kritisierte die Präsidentin die Verantwortlichen aus der Hasberger Politik. Besonders enttäuscht zeigte sie sich darüber, dass der Bürgermeister Holger Elixmann sich habe für sein Fernbleiben entschuldigen lassen. „Er hat nicht eins unserer Schützenfeste besucht.“ Daneben spreche das Fernbleiben sämtlicher Ratsfraktionen, nach ihrer Auffassung, eine deutliche Sprache für das Ansehen des Vereins bei den politischen Parteien im Ort.

Als Vertreter des Schützenkreises Osnabrück Land-West hob Thomas Kassen die Tatsache hervor, dass zum letzten Schützenfest im Hof der ehemaligen Gaststätte Riga nicht nur die Vereine der Hüggelgemeinde, sondern auch Kameraden aus den Nachbargemeinden angetreten waren. „Damit senden sie der Gesellschaft, auch in schwierigen Zeiten, ein Zeichen der Verbundenheit.“

Kameraden stehen in schwierigen Zeiten zusammen

Zuvor hatten sich die Schützen der Gesellschaft am Samstagnachmittag getroffen, um in einem Königsschießen den Nachfolger des scheidenden Regenten Axel Bracht zu ermitteln. Es brauchte aber 220 Schuss bis dieser feststand. In einem engen Kampf setzte sich schließlich Burkhard Kern gegen die Konkurrenz durch. Zu seiner Königin wählte er seine Lebensgefährtin Martina Krützmann. Unterstützt wird das Königspaar durch Adjutant Guido Braun.

Im Anschluss an den offiziellen Teil übernahm Monika Kramer die musikalische Regie des Abends. Mit einer bunten Mischung aktueller Songs vom Plattenteller sorgte Kramer im weiteren Verlauf des Abends für eine heitere Atmosphäre und den Schützen und ihren Gästen. 


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