zuletzt aktualisiert vor

Bauarbeiten für Vereinsheim schreiten voran Neues Herzstück für Hasbergens größten Verein

Meine Nachrichten

Um das Thema Hasbergen Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Sind zufrieden mit dem Baufortschritt des neuen Vereinsheims in Hasbergen-Gaste (von links): Bürgermeister Holger Elixmann, Dr. Thomas Veen und Architekt Fred Gehring. Foto: André PartmannSind zufrieden mit dem Baufortschritt des neuen Vereinsheims in Hasbergen-Gaste (von links): Bürgermeister Holger Elixmann, Dr. Thomas Veen und Architekt Fred Gehring. Foto: André Partmann

Hasbergen-Gaste. Gute Nachrichten für die Spielvereinigung Gaste-Hasbergen: Die im April aufgenommenen Bauarbeiten für das neue Vereinsheim schreiten planmäßig voran. Wenn alles glatt läuft, können die Räumlichkeiten noch in diesem Jahr bezogen werden.

Kühlschränke surren im Hintergrund, Getränkekisten stapeln sich im Gang und Licht hält wenig bis gar nicht Einzug. Dazu das veraltete Mobiliar und die kleine Raumgröße, die eigentlich nur für eine Handvoll Personen ausgelegt ist. Vorstandssitzungen im alten Vereinsgebäude der Spielvereinigung Gaste-Hasbergen, sie sind bislang kein Vergnügen. Doch das soll sich schon bald ändern. Hasbergens größter Verein ist derzeit damit beschäftigt, ein neues Vereinsheim an das bestehende Funktionsgebäude anzubauen.Es geht voran auf der Baustelle der Spielvereinigung Gaste-Hasbergen. Foto: André Partmann

"Wir liegen mit unserem Bauvorhaben sehr gut in der Zeit", erklärt Dr. Thomas Veen, Vorstandsvorsitzender der Spielgemeinschaft Gaste-Hasbergen, bei der Baubesichtigung. Im April hatten die Verantwortlichen zum symbolischen Spatenstich angesetzt. Nach einer dreimonatigen Bauzeit stehen nun die ersten Außenwände des geplanten Anbaus. 

Die ersten Diskussionen um einen Anbau wurden schon in den 1990er Jahren geführt. Dr. Thomas Veen, Vorstandsvorsitzender Spielvereinigung Gaste-Hasbergen

Die Spielgemeinschaft Gaste-Hasbergen zählt derzeit über 1600 Mitglieder. Der Sportplatz in Gaste ist für viele Menschen im Ort Sportstätte und sozialer Anlaufpunkt zugleich. "Was immer gefehlt hat, waren die Möglichkeit, unter einem Dach zusammenzukommen", erklärte Veen. "Die ersten Diskussionen um einen Anbau wurden daher schon in den 1990er Jahren geführt." Allerdings mussten die Überlegungen aus unterschiedlichen Gründen wieder verworfen werden. 

Neuer Vorstoß vor zwei Jahren

Vor zwei Jahren wurde seitens des Vorstandes ein neuer Vorstoß unternommen. Und dieses Mal hat es endlich geklappt. Die solide Planung, die Strahlkraft des Vereins – nur zwei Gründe, die nicht nur den Ausschuss für Kultur, Sport und Öffentlichkeitsarbeit, sondern schlussendlich auch den Gemeinderat dazu bewegten, grünes Licht für das Bauvorhaben zu geben. ( Weiterlesen: 40.000 Euro für die Spvg. Gaste-Hasbergen )

Die Spielvereinigung Gaste-Hasbergen lässt sich den Anbau rund 161.000 Euro kosten. Ein Viertel der Kosten, rund 40.200 Euro, wird von der Gemeinde Hasbergen bezuschusst. Bürgermeister Holger Elixmann sagt dazu:  "Es ist wichtig, dass der Verein seine Strukturen weiter ausbaut und einen zeitgemäße Räumlichkeiten erhält." Die Spielgemeinschaft ist der größte Verein in der Gemeinde. Viele Kinder und Jugendliche würden hier Sport treiben. "Das Geld wird an der richtigen Stelle investiert", so Elixmann. 30 Prozent der Kosten steuert außerdem der Landessportbund bei. 


So wird das neue Vereinsheim aussehen

Mit den Planungen des Anbaus ist das Ingenieurbüro Gehring mit Sitz in Georgsmarienhütte beauftragt worden. Der Anbau schließt unmittelbar an das alte Funktionsgebäude an. "Die zwei Gebäudekomplexe sind allerdings farblich klar voneinander abgegrenzt", sagt Architekt Fred Gehring. Während die Fassade am alten Gebäude einen gelblichen Ton aufweist, wird der Anbau gräulich-weiß. 

So soll das Vereinsheim der Spielvereinigung Gaste-Hasbergen aussehen, wenn es fertig ist. Entwurf: Ing-Büro Gehring GmbH

"Dank der Einwilligung des Nachbarn durften wir die gemeinsame Grundstücksgrenze bebauen", so Veen. Dadurch kann der Bauplatz optimal ausgenutzt werden. Unter dem Dach des neuen Vereinsheims entsteht unter anderem ein rund 60 Quadratmeter großer Gemeinschaftsraum. Zudem entstehen zwei weitere Räume, ein Lager- und ein Schiedsrichterraum. Die Planungen sehen auch mehrere Toiletten vor, darunter auch eine barrierefreie. Der Gemeinschaftsraum wird mit einer Fensterfront ausgestattet. Unter dem verlängerten Dach entsteht zudem eine Terrasse.

Wir schaffen eine Möglichkeit der Zusammenkunft für alle Spaten.Dr. Thomas Veen, Vorstandsvorsitzender Spielvereinigung Gaste-Hasbergen

"Das neue Vereinsheim wird unserem Breitensportangebot zugute kommen", macht Veen deutlich. Der Gemeinschaftsraum im Anbau könne zukünftig von einer geplanten Darts-Abteilung oder den Schachspielern im Verein genutzt werden. "Wir schaffen eine Möglichkeit der Zusammenkunft für alle Spaten", so Veen.  


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN