Aktion für Mädchen Feriencamp beim Hasberger Reitverein

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Den richtigen Umgang mit Pferden lernen die Mädchen auf dem Gelände des Reit- und Fahrvereins.Den richtigen Umgang mit Pferden lernen die Mädchen auf dem Gelände des Reit- und Fahrvereins.

Hasbergen. Nach einer vierjährigen Pause hat der Hasberger Reit- und Fahrverein (RuF) in diesem Jahr wieder zu einem Feriencamp für Mädchen eingeladen. 15 Reiterinnen waren deshalb in der vergangenen Woche in der Haslage zu Gast und lernten alles Nötige rund um den Umgang mit den Vierbeinern.

Für einige der Kinder ist der Umgang mit Trense, Zaumzeug und Hufkratzer in der vergangenen Woche schon fast zur Routine geworden. Von Montag bis Freitag kümmerte sich ein Team aus jungen Mitgliedern des RuF um den Nachwuchs. Unter der Leitung von Julia Plantholt vermittelten die erfahrenen Reiter ihr Wissen an die Mädchen im Alter von sieben bis zwölf Jahren.

Aufgrund der Wetterlage mit Temperaturen von bis zu 30 Grad hatten die Reiterinnen ihre Aktivitäten mit den Tieren in die frühen Morgenstunden und den Abend verlegt. Darüber hinaus lernten die Mädchen des Camps, wie wichtig eine ausreichende Versorgung mit Wasser und genügend Pausen für Mensch und Tier sind.

Auf dem Programm des Camps standen zahlreiche Aktivitäten wie Theorieunterricht, Kutschfahrt oder Grillabend. Der Höhepunkt war dann der geführte Ausritt. Doch bevor der starten konnte, mussten die  Nachwuchsreiterinnen ihr Können unter Beweis stellen.

Dazu hatten sich Plantholt und ihre Mitstreiter einige „Ponyspiele“ ausgedacht. In einem kleinen Parkour waren eine kleine Brücke, Hüte für eine Slalomstrecke und quer ausgelegte Balken aufgebaut. Für die Kinder galt es, gemeinsam mit den Tieren die einzelnen Hindernisse zu bewältigen. An der Slalomstrecke angekommen mussten sie einen Becher mit Wasser balancieren.

„Wir legen den Termin des Camps gerne in die Zeit der Ferien, wo beide Bundesländer schulfrei haben“, betonte  Werner Stratemeier, Vorsitzender des Vereins, am Rande des Camps. Auf diese Weise könnten auch Kinder aus dem benachbarten Nordrhein-Westfalen am Camp teilnehmen. In den vergangenen vier Jahren musste das Camp, das bereits seit 2003 vom Verein angeboten wird,  aus organisatorischen Gründen pausieren. In diesem Jahr nahmen Kinder aus dem Osnabrücker Land und aus Tecklenburg und Lienen teil. 




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