Public Viewing und Groschenkirmes Hasberger Gemeinde St. Josef feiert Sommerfest

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Hasbergen. Mit einigen neuen Standorten bekannter Buden und echter Stadionatmosphäre überraschten in diesem Jahr die Organisatoren des traditionellen Sommerfestes ihre Gäste in an der Kirche St. Josef. Der hohe Zuspruch durch die Besucher gab den Machern Recht.

Bereits am Samstagabend ging das Konzept der Verantwortlichen voll auf. Mehr als 200 Fußballfans hatten sich für einen gemeinsamen Fernsehabend versammelt. Dafür boten die Buden im Garten der katholischen Kirche St. Josef mit Bier und Würstchen den passenden Rahmen.

Mit Cocktails auf den Sieg angestoßen

Unweit der großen Leinwand sorgte ein Team mit einer Cocktailbar für die weitere kulinarische Versorgung. Im Angebot hatten die Betreiber dabei verschiedene selbst kreierte Drinks, vom „Weltmeisterdrink“ bis zum „Schwedenmix“. Ob sich der Konsum dieser Getränke im Laufe des abendlichen Spiels zugunsten des ein oder anderen Getränks änderte ist nicht überliefert.

Den Torschrei hatten nicht wenige der zahlreichen Fans bereits nach der dritten Minute auf den Lippen als die deutschen Stars in bester Position ihre Chancen ein ums andere Mal vergaben. Die anfängliche Euphorie verflog jedoch spätestens mit dem Gegentreffer der Schweden. Erleichterung machte sich breit, als in der zweiten Halbzeit der lang ersehnte Ausgleich fiel.

Der Siegtreffer durch Toni Kroos in der letzten Minute der Nachspielzeit ging dann schon fast im frenetischen Jubel der Zuschauer unter. In der Folge feierten die Fans den Sieg der deutschen Mannschaft bis in die frühen Morgenstunden.

Groschenkirmes für Groß und Klein

Am Sonntagnachmittag öffnete die katholische Gemeinde den Garten des Gotteshauses erneut zum traditionellen Familiennachmittag. Anders als in den Vorjahren fand diesmal die beliebte Cafeteria ihren Platz in den Räumen Pfarrgemeindehauses und den Ausläufern des Festgeländes. „Auf diese Weise sparen wir uns unnötige Wege“, erläuterte Jutta von Heine, Referentin der katholischen Gemeinde St. Josef, den Hintergrund der Verlegung. Durch diesen Ortswechsel mussten weitere Buden umziehen.

So kam es etwa, dass die kulinarischen Stände näher zusammenrückten. Erstmals wurde in diesem Jahr die Turnhalle des Kindergartens zu Ausgabestelle der Tombolapreise umfunktioniert.

Weniger Aufwand beim Abbau

Ein weiterer Vorteil aus dem neuen Konzept ergab sich für den Kindergarten, so von Heine weiter. Weil sich der Aufwand beim Abbau in diesen Räumen deutlich reduziere, sei es möglich, den Regelbetrieb am Montag aufrecht zu erhalten. In den Vorjahren konnte am jeweiligen Montag nur eine Notgruppe angeboten werden.

Das gleiche Programm wie im vergangenen Jahr

Am Angebot für die Besucher wurde trotz dieser Änderungen jedoch nicht gespart. Zahlreiche Stände lockten wieder große und kleine Besucher. Die „Groschenkirmes“ wurde dabei, wie in der Vergangenheit üblich, zum großen Teil von der Jugend der Gemeinde, zumeist von den Erstkommunionkindern, betreut.

Auf Ehrenamtliche angewiesen

Wie von Heine weiter mitteilte, würden immer wieder engagierte Helfer benötigt, die sich hinter den Kulissen um den reibungslosen Ablauf, etwa den Auf-und Abbau der Stände, kümmerten. „Wir freuen uns über jedes neues Gesicht, das helfen möchte.“

Obwohl sich das Wetter nicht von seiner sommerlichen Seite präsentierte, ließen sich die Gäste nicht von einem Besuch der Stände abhalten. Bei den kleinen Gästen kamen vor allem die Rollenbahn, die Hüpfburg und die Murmelbahn gut an.

Musikalisch wurde der Nachmittag vom Spielmanns- und Fanfarenzug Ohrbeck umrahmt. Unter der Leitung von Tambourmajors Ulrich Kessler präsentierten die Spielleute einen bunten Querschnitt ihres Könnens.


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