Wieder mehr als 500 Blutspender Satzungsänderung und Berichte bei DRK-Versammlung

Von Horst Troiza

Der Vorstand und die Arbeitskreisleiter des DRK-Ortsvereins Hasbergen am Rande der diesjährigen Jahreshauptversammlung. Foto: Horst TroizaDer Vorstand und die Arbeitskreisleiter des DRK-Ortsvereins Hasbergen am Rande der diesjährigen Jahreshauptversammlung. Foto: Horst Troiza

Hasbergen. Bei der turnusgemäßen Jahreshauptversammlung des DRK-Ortsvereins Hasbergen standen die Satzungsänderung sowie die Berichte der Arbeitskreisleiter im Mittelpunkt.

Die Änderungen an der Satzung des DRK-Ortsvereins waren aufgrund geänderter rechtlicher Richtlinien nötig geworden. Wie Birgit Heiser der Versammlung darstellte, wurden redaktionelle Änderungen vorgenommen, aber auch bisherige Vorschriften modifiziert. So ist zum Beispiel der Passus entfallen, dass ein Arzt dem Vorstand angehören muss. Weitere Änderungen sind die Heraufsetzung der Amtszeit des Vorstands von drei auf vier Jahre. Wie Heiser erklärte, umfasst die neue Satzung 31 statt bisher 19 Paragrafen. „Das kommt zum Teil daher, dass bisher die Arbeitskreise in einem Paragrafen aufgeführt wurden, nun jeder einzeln“.

Umfangreiches Jahresprogramm

Den meisten Raum bei der Versammlung nahmen die Berichte der Arbeitskreisleiter ein. Jonas Oberließen berichtete von acht Alarmierungen der Bereitschaft sowie einer Reihe von Sanitätsdiensten bei Veranstaltungen. Klaus Wesenberg, Leiter der Sozialarbeit nannte die Zahl von 74 Beratungsgesprächen zum Thema Pflege und Betreuung.

Die für die Seniorenarbeit verantwortliche Petra Kirk zählte elf Veranstaltungen für Senioren auf, die im vergangenen Jahr angeboten worden waren, darunter Grünkohl- und Spargelessen, einen Dia-Vortrag und einige Feiern. Im Bereich Ausbildung, auch hier ist Kirk verantwortlich, waren 18 Kurse veranstaltet worden, darunter Grundkurse und Erste-Hilfe-Kurse. An den regelmäßigen Blutspendeterminen haben wieder mehr als 500 Spender teilgenommen.

Lob aus Verwaltung und Feuerwehr

Nach den Berichten wurde der Vorstand um den Vorsitzenden Christian Böckenförde einstimmig entlastet. Er begrüßte die stellvertretende Bürgermeisterin Katja Mittelberg-Hinxlage und Feuerwehrchef Steve Krauß, die beide die umfangreiche Liste an Dienstleistungen des Ortsvereins hervorhoben. „Eine unschätzbare Menge an Leistungen in der Gemeinde – das ist das DRK“, sagte Mittelberg-Hinxlage. Krauß betonte „die gute Nachbarschaft und Zusammenarbeit“, die erst kürzlich deutlich geworden war, als das DRK die Feuerwehr bei der Rettung eines Mannes unterstützt hatte, der auf einen Starkstrommast geklettert war.


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