Portraits von bekannten Persönlichkeiten Hasberger plant Ausstellung mit prominenter Hilfe

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Hasbergen . Mit seinen auf Glas gebrannten Fotokunstwerken ist Erich Städing über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt geworden. Auch im Ruhestand plant der ehemalige Inhaber des Glaswerkhauses neue Projekte – zum Beispiel eine Ausstellung von Portraits bekannter Persönlichkeiten. Dafür fotografierte er den Schauspieler Jochen Horst.

Bis zum September vergangenen Jahres stellte Städing in seinem Atelier an der Tecklenburger Straße in Hasbergen besondere Exponate her. Dabei wurden von ihm aufgenommene Bilder mittels moderner Lasertechnik auf Glas gebrannt. Diese Form der Glaskunst versandte der 1952 in Bramsche geborene Glasdesigner im Laufe seines Berufslebens nach eigenen Angaben deutschlandweit und ins benachbarte Ausland, etwa der Schweiz.

Leidenschaft ist stärker als der Ruhestand 

Obwohl Städing seit 2017 im wohlverdienten Ruhestand weilt, kann der Künstler nicht von seiner Leidenschaft, der Fotografie, lassen. Sein neuestes Projekt unter dem Thema „Menschen“ ist eine geplante Ausstellung von Portraits bekannter Persönlichkeiten unserer Zeit. „Der genaue Termin der Ausstellung steht noch nicht fest“, antwortete Städing auf Nachfrage. Vorgesehen sei, im Herbst rund 20 seiner Werke einem möglichst breiten Publikum zu präsentieren. Weil der Fotograf mit großer Resonanz rechne, sei er derzeit auf der Suche nach einem geeigneten Ausstellungsraum.

 

Als einer der portraitierten Prominenten stellt sich Jochen Horst zur Verfügung. Der im September 1961 in Osnabrück geborene Schauspieler besuchte Städing in dessen Atelier in Hasbergen. Er sei über Facebook auf die Arbeiten des Fotografen aufmerksam geworden, sagte Horst.

Fotos im Netz  sprechen Schauspieler an

Die Bilder von Städing hätten nach Meinung des Schauspielers eine sehr intensive maskuline Ausstrahlung. Weil eine solche nach seiner Auffassung sonst eher ungewöhnlich sei, habe er sich sofort angesprochen gefühlt. Daher habe er auch spontan zugesagt, als Städing ihn um ein Portrait für seine Ausstellung bat.

 

Im Jahr 1986 schloss Horst seine Ausbildung an der Schweizer Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz mit summa cum laude ab. Noch im gleichen Jahr wurde Horst als bester Newcomer mit dem O.E. Hasse Preis ausgezeichnet. Einem breiten Publikum wurde der Schauspieler unter anderem 1996 als Kommissar „Balko“ in der gleichnamigen Krimiserie bekannt. An der Seite von Dieter Pfaff und Ludger Pistor spielte sich Horst damals in die Herzen der Zuschauer und gewann in der Folge für diese Leistung den Adolf-Grimme-Preis.

Gott hat Redebedarf 

Die ganze Bandbreite seiner schauspielerischen Leistung lässt sich an dessen langer Liste bekannter Produktionen ablesen. Zuletzt war er etwa als Patient in der Serie „In aller Freundschaft“ zu sehen oder fuhr mit dem Traumschiff nach Uruguay. Zur Zeit steht Horst im Winterhuder Fährhaus in Hamburg in der Komödie „Und Gott sprach: Wir müssen reden“ unter der Regie von Ute Willing auf der Bühne. Daneben wird Horst dieses Jahr in der Kömodie „Unsere Frauen“ von Eric Assous in Dresden zu sehen sein.


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