Fahrt nach Thüringen abgesagt AWO-Hasbergen will verstärkt neue Mitglieder werben

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Den Jubilar Horst Welge haben (von links) Bürgermeister Holger Elixmann, die AWO-Vorsitzende Ingrid Hoppe, ihr Stellvertreter Edgar Christmann, Rainer Kirk und Ralf Haas vom AWO-Kreisverband in ihre Mitte genommen. Foto: Horst TroizaDen Jubilar Horst Welge haben (von links) Bürgermeister Holger Elixmann, die AWO-Vorsitzende Ingrid Hoppe, ihr Stellvertreter Edgar Christmann, Rainer Kirk und Ralf Haas vom AWO-Kreisverband in ihre Mitte genommen. Foto: Horst Troiza

Hasbergen. Der Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Hasbergen will verstärkt auf Mitgliederwerbung setzen. Der Vorstand sieht dafür mögliches Potenzial bei den vielen Veranstaltungen, die über das Jahr angeboten werden.

Bei der Jahreshauptversammlung blickte die Vorsitzende Ingrid Hoppe positiv auf das vergangene Jahr zurück. Die Mitgliederstärke im Ortsverein hat sich im vergangenen Jahr jedoch um elf Personen verringert. Ursachen sind Todesfälle, aber auch einige Austritte, sodass zum jetzigen Termin noch insgesamt 136 Mitglieder gezählt werden können. „Ähnliches verzeichnen auch andere Vereine und Verbände. Die Haltung der Bürger zu einer Vereinsmitgliedschaft hat sich in den letzten Jahren stark verändert, das spüren auch wir“, kommentierte die Vorsitzende in ihrem Vorstandsbericht.

Veranstaltungen sind die beste Werbung

Wie dem begegnet werden kann, darüber sprach Kassierer Friedel Hoppe am Rande seines Kassenberichtes. „Die vielen Veranstaltungen sind die beste Werbung für unsere Arbeit“, erklärte er. Veranstaltungen wie das Grünkohlessen, das Oktoberfest oder die Treffen der verschiedenen Untergruppen der AWO in Hasbergen würden nicht nur Geld in die Vereinskasse bringen, sondern auch die Mitgliederzahlen verändern. „Allein durch unsere Fahrten haben wir immer wieder das eine oder andere Neumitglied gewinnen können“.

Zumindest das wird in diesem Jahr jedoch nicht geschehen. „Die geplante Reise nach Thüringen wird ausfallen müssen, da wir nur zwölf Anmeldungen erhalten haben. Das sind zu wenig, deshalb werden wir keine durchführen“, machte die Vorsitzende bekannt.

Auf diesen Punkt ging Bürgermeister Holger Elixmann später in seinem Grußwort ein. Aus der Partnergemeinde Gelenau im Erzgebirge sei die Anregung gekommen, eine solche Urlaubsreise dorthin durchzuführen. Interessenten an der bisherigen AWO-Fahrt könnten gemeinsam mit jenen reisen, die sich für die Partnerschaft der beiden Gemeinden stark machen. Weitere Grußworte kamen von Ralf Haa vom Kreisvorstand der AWO.

Positives Fazit für 2017

Insgesamt zog die Vorsitzende ein positives Fazit in Bezug auf das Jahr 2017. Besonders die Beteiligung am mit einem neuen Konzept ausgestatteten Weihnachtsmarkt sei ein Erfolg gewesen, der auch der Kasse des Ortsvereins gutgetan habe. „Deshalb wollen wir in diesem Jahr auch wieder mitwirken“, schlug sie vor. Zum Thema Hüttenbahnhof konnte sie Neues vermelden. Aus dem Rathaus sei der Hinweis auf die Fördermöglichkeiten des ILEK-Programms (Integriertes ländliches Entwicklungskonzept) gekommen, das zur Stärkung des ländlichen Raumes aufgelegt worden ist. Dort wolle der Vorstand nach Unterstützung suchen.

Im Rahmen der Versammlung ehrte Hoppe Horst Welge für seine 40-jährige Zugehörigkeit zum Ortsverein. Ebenso lange dabei sind Hans-Jörg Hindersmann und Horst Denke. Nicole Wosylus wurde für 25 Jahre geehrt.


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