Kinderliedermacher in Hasbergen Uwe Lal spielt im evangelischen Gemeindezentrum

Von Christoph Beyer

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cby Hasbergen . „Wir sind stark“ lautete der Titel eines bunten Mitmachprogramms, mit dem der Kinderliedermacher Uwe Lal im evangelischen Gemeindezentrum Hasbergen bestens unterhielt – eingängige Melodien und jede Menge Bewegung inklusive.

„Endlich geht es los“ schallte es durch den Raum. Kinder und Eltern klatschten begeistert im Rhythmus und wenig später zündete, unter lautem Getrappel, die erste Rakete. Mitmachen wird großgeschrieben bei den Konzerten von Uwe Lal. Seit 1993 macht der Kinderliedermacher hauptberuflich Musik und kann mittlerweile auf 13 CD-Produktionen zurückblicken.

„Lachen und verrückte Dinge machen“

Nachdem Kita-Leiterin Karin Landeck die Gäste begrüßt hatte, startete Lal mit seinem bunten Programm. Neben Liedern gehörten dazu auch jede Menge Geschichten, die er mithilfe fantasievoller Requisiten zum Leben erweckte. „Wir wollen singen, feiern, lachen und verrückte Dinge machen“ hieß es in einer Liedzeile, zu der das Publikum aufstand und mit den Gliedmaßen jene Bewegungen ausführte, die der Kinderliedermacher vormachte. Dies geriet zu einer zwar schweißtreibenden, aber immer spaßigen Angelegenheit.

Religiöse Anknüpfungspunkte und pädagogische Botschaften

Zwischendurch plauderte Lal mit den Kindern. „Gibt es schon welche von Euch, die in der Verschulung drin sind?“, fragte er etwa mit kritischem Unterton gegenüber der Bildungseinrichtung Schule. Das Gros der jungen Gäste ging allerdings noch in den Kindergarten, gab aber bereitwillig Auskunft, als der Kinderliedermacher nach den Lieblingsbeschäftigungen fragte. Dass er selbst Gitarre spielen konnte, bewies Lal schon am Konzertanfang, bevorzugte dann aber doch die Musik vom Band, um sich selbst sportlich mit einbringen zu können. Immer wieder streute er auch religiöse Anknüpfungspunkte in sein Programm ein. „Wunderbar, dass es dich gibt, wunderbar dein Kind zu sein“, hieß es da etwa. Pädagogische Botschaften wurden spielerisch dargeboten, sodass sich jedem Kind erschloss, warum es attraktiver ist, die freie Zeit in der Natur, statt vor der „Glotze“ zu verbringen. Dank der vielfältigen Mitmachspiele und den Entertainerqualitäten Lals gelang es, die Aufmerksamkeitsspanne der Kinder über einen erstaunlich langen Zeitraum aufrecht zu erhalten. Die ironischen Seitenhiebe auf die anwesenden Eltern kamen bei der jungen Zielgruppe erwartungsgemäß besonders gut an.

Erschöpft und gut gelaunt konnte sich das Publikum nach dem erlebnisreichen Konzert mit Waffeln, Saft sowie Kaffee und Kuchen stärken.


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