Schlüsselrückgabe mit saurem Hering Hasberger Verwaltung übernimmt wieder die Macht im Rathaus

Von Andreas Wenk

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Das wars fürs erste: Mareike Mons (links) und die Ratsvorsitzende Kathrin Wahlmann übernehmen wieder den Rathausschlüssel. Für Präsident Dietmar Rudnick (links), Udo Paimczyk und ihre Narren sind die tollen Tage vorbei. Foto: Andreas WenkDas wars fürs erste: Mareike Mons (links) und die Ratsvorsitzende Kathrin Wahlmann übernehmen wieder den Rathausschlüssel. Für Präsident Dietmar Rudnick (links), Udo Paimczyk und ihre Narren sind die tollen Tage vorbei. Foto: Andreas Wenk

awen Hasbergen. Die Hasberger Gemeindeverwaltung hat wieder die Macht im Rathaus. Am Aschermittwoch übergaben die Karnevalisten wieder den Rathausschlüssel und sprachen davon, wie der Rathaussturm künftig wieder attraktiver werden kann.

Zuvor wollte Prinz Udo I die Pläne für den Rathausneubau im Keller des Rathauses aber noch mitabsegnen. Eine höhere Decke verlangte er scherzhaft, damit die Federn an seinem Karnevalshut keinen Schaden nehmen. Die drohten bei der Schlüsselübergabe im Keller jeden Augenblick abzuknicken. Ansonsten rundum fröhliche und zufriedene Gesichter, auch wenn Ihre Lieblichkeit Petra krank zuhause geblieben war.

Karneval auf hohem Niveau

Prinz Udo I. und die Ratsvorsitzende Kathrin Wahlmann sprachen von einer tollen Saison. Übereinstimmend lobten sie das hohe Niveau der Sitzungen und den Kinderkarneval. „Da gehe ich jedes Jahr mit meinen Kindern hin“, so Wahlmann. Insgesamt bräuchten sich Hasbergen und seine Karnevalisten nicht vor anderen närrischen Hochburgen in der Region zu verstecken, sagte Wahlmann. „Das werden wir auch nicht tun“, versprach Dietmar Rudnick als Karnevalspräsident der Karnevalsgesellschaft Ohrbeck. Wie zuvor schon Udo I. dankte er dem Spielmanns- und Fanfarenzug und den vielen Helfern, die nicht im Rampenlicht erscheinen.

Rathaussturm soll wieder attraktiver werden

Zum Trost über das Ende der närrischen Zeit hatte Mareike Mons (Gemeindeverwaltung) einen Imbiss mit Rollmops und sauren Heringen vorbereitet. Für Udo und Petra Painczyk gibt es einen weiteren Trost: Sie dürfen die Ohrbecker Karnevalisten als Prinzenpaar in der kommenden Session noch einmal regieren. Udo I. versprach zudem einige Veränderungen. Das Ziel ist, den Karneval in Hasbergen noch attraktiver und populärer zu machen. Udo Painczyk schlug vor, beim Rathaussturm am 17. November den Karnevalswagen der KG Ohrbeck vor das Rathaus zu stellen, dazu könnten Bratwürste gegrillt und auch im Vorfeld stärker für den Rathaussturm geworben werden. Painczyk weiß: „In den vergangenen Jahren waren neben den Karnevalisten fast keine Leute beim Rathaussturm. Das soll besser werden.“ Er würde sich schon freuen, wenn der Rathaussturm nur von 20 Hasbergern begleitet würde. „Wir müssen wieder vor die Tür gehen und den Leuten zeigen, dass wir ihre Aufmerksamkeit wollen.“

Die Session 2017/2018 war die 61. Die Karnevalsgesellschaft Ohrbeck sowie der Spielmanns- und Fanfarenzug sind Untergruppen des Schützenvereins. Der amtierende Schützenkönig hat deshalb auch stets den ersten Zugriff auf das Amt des Karnevalsprinzen.


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