Hilfe für die Wohnungslosen Hasberger Amazone-Mitarbeiter spenden für Wärmestube

Von Larissa Gorskowski

Spendenübergabe im Franziskanerkloster: (von links) Andreas Strotmann-Ruhe (Betriebsratsvorsitzender), Diakon Joachim Meyer, Schwester Bonita und Jens Kipp (stellvertretender Betriebsratsvorsitzender). Foto: Philipp HülsmannSpendenübergabe im Franziskanerkloster: (von links) Andreas Strotmann-Ruhe (Betriebsratsvorsitzender), Diakon Joachim Meyer, Schwester Bonita und Jens Kipp (stellvertretender Betriebsratsvorsitzender). Foto: Philipp Hülsmann

lgo Hasbergen. Eine große Freude haben die Mitarbeiter der Amazonen-Werke aus Hasbergen dem Franziskanerkloster in Osnabrück mit einem Spendenscheck in Höhe von 2415 Euro gemacht.

Der Betriebsratsvorsitzende der Amazonen-Werke Andreas Strotmann-Ruhe überreichte gemeinsam mit dem stellvertretenden Vorsitzenden Jens Kipp die Spende an die Wärmestube des Franziskanerklosters.

Entscheidung für die Wärmestube

Die Mitarbeiter der Amazonen-Werke spenden seit Jahren regelmäßig an soziale Einrichtungen. Laut Strotmann-Ruhe wird der Erlös aus den Kaffeeautomaten im Betrieb genutzt, um die Spenden zu ermöglichen. Welche Einrichtung das Geld erhält, wird gemeinsam auf Grundlage von Vorschlägen der Mitarbeiter im Betriebsrat engagiert diskutiert und entschieden. Ein Kollege habe im Franziskanerkloster in Osnabrück bei der Essensausgabe geholfen und sei begeistert von der geleisteten Arbeit der ehrenamtlichen Mitarbeiter gewesen, so Strotmann-Ruhe. Deshalb fiel die Wahl dieses Jahr auf die Wärmestube des Klosters. „Betriebsrat ist Kümmern“, sagte der Betriebsratsvorsitzende, dem die Unterstützung für soziale Einrichtungen nach eigener Auskunft sehr am Herzen liegt. Auch bei den Mitarbeitern komme die Idee einer jährlichen Spende sehr gut an.

Spende ist Anerkennung

Diakon Joachim Meyer zeigte sich äußerst glücklich über die Unterstützung. Das Kloster lebe fast ausschließlich von Spenden, werbe aber selbst keine ein, erklärte Meyer. Für das Kloster zählen daher auch kleinere Beträge. Für Meyer bedeutet jede Spende Anerkennung für die Arbeit, die von den vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern der Wärmestube geleistet wird.