Josef Gausmann geehrt Sozialverband trifft sich in Hasbergens Guter Stube

Meine Nachrichten

Um das Thema Hasbergen Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.


Hasbergen. Wie in den Vorjahren trafen sich am Samstagnachmittag die örtlichen Mitglieder vom Sozialverband Deutschland zur Jahreshauptversammlung im Café „Gute Stube“. Unter den Gästen befand sich mit Josef Gausmann auch das älteste Mitglied des Ortsverbandes.

Er sei stolz darauf, dass er in Zeiten stetigen Mitgliederschwundes ein so langjähriges Mitglied begrüßen durfte, führte der erste Vorsitzende Horst Niendieker zu Beginn der Veranstaltung aus. Als Grund für den anhaltenden Rückgang des Ortsvereins führte er zwei Gründe an: Zum Einen sei das Durchschnittsalter der Mitglieder so hoch, dass durchaus von einer Überalterung gesprochen werden könne. Daneben sei es sehr schwierig, jüngere Menschen für ein Engagement im Sozialverband zu gewinnen.

Dankbarkeit für lange Mitgliedschaft

Daher sei es laut Niendieker um so wichtiger, dass die Mitglieder dem Verband die Treue halten. In seiner Laudatio zur Ehrung der 70-jährigen Mitgliedschaft von Josef Gausmann, brachte der Vorsitzende seine Verwunderung zum Ausdruck, dass sich in den Chroniken des Ortsverbands keine Einträge zu seiner Mitgliedschaft befänden.

Darüber hinaus freue er sich, dass es sich Gausmann trotz seines hohen Alters von demnächst 95 Jahren, nicht nehmen ließ, an der Versammlung des Ortsverbandes teilzunehmen. Mit Gausmann ehrte Niendieker auch Ewald Berlemann für dessen 10-jährige Mitgliedschaft.

Ehrenamtliches Engagement als Erfolgsgeschichte

Stellvertretend für den Kreisvorsitzenden Gerd Groskurt überbrachte Hanna Nauber den Anwesenden Gästen die Grüße des Vorstandes. Der ehrenamtliche Einsatz der Mitglieder des Ortsverbands sei nach ihrer Auffassung eine Erfolgsgeschichte. In ihrem Grußwort ließ Nauber das vergangene Jahr aus Sicht des Kreises Revue passieren. Dabei erinnerte die Sprecherin der Kreisfrauen an das 100-jährige Jubiläum des Sozialverbandes. „Wir sind seit 1917 das soziale Gewissen in Deutschland.“ Zugleich formulierte Nauber in ihrer Rede mehrere Forderungen an die Politik. So sei es nach ihrer Auffassung an der Zeit, den Lippenbekenntnissen in der Sozialpolitik endlich Taten folgen zu lassen. Die Inklusion sei an vielen Stellen geblieben und müsse weiter fortgeführt werden. Als zweiten wesentlichen Punkt brachte sie die Barrierefreiheit in ganz Deutschland ins Spiel. Gerade in diesem Bereich sei noch viel zu wenig geschehen.

In den weiteren Programmpunkten wie den Vorstandswahlen und der anstehenden Entlastung des Vorstandes bewiesen die Mitglieder des Ortsverbandes große Einigkeit. Alle Beschlüsse fielen durchweg einstimmig aus. Daher wurden auch alle Mitglieder des Vorstandes in ihren Ämtern bestätigt.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN