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Thimo Weitemeier geht Harens Stadtbaurat wechselt nach Nordhorn

Von Tobias Böckermann | 07.11.2013, 16:00 Uhr

Stadtbaurat Thimo Weitemeier verlässt Haren nach gut drei Jahren und wechselt nach Nordhorn. Das hat der Verwaltungsausschuss dort beschlossen. Ein positives Votum auch des Stadtrates gilt als sicher.

Der 39-jährige Diplom-Ingenieur Weitemeier tritt die Nachfolge von Lothar Schreinemacher an, der zum 1. November von Nordhorn nach Lingen gewechselt war. Um die Nachfolge hatten sich zwölf Kandidaten beworben, fünf von ihnen waren in die engere Auswahl gekommen. Nordhorns Bürgermeister Thomas Berling teilte am Mittwoch mit, man habe sich einstimmig für Weitemeier entschieden und hoffe, dass er spätestens zum 1. Februar in die Grafschaft wechsle.

Der derzeit in Haren tätige Städtebauer hatte von 2007 bis 2011 bereits das Hochbauamt der Stadt Nordhorn geleitet bevor er im Frühjahr 2011 in Haren zum Stadtbaurat und Leiter des Fachbereichs Bauen, Planung und Liegenschaften gewählt worden war. Weitemeier wohnt mit seiner Familie in der Vechtestadt und ist auch als Lehrbeauftragter an der Technischen Universität Dortmund tätig.

Sollte der Rat Weitemeier am 21. November zum Stadtbaurat wählen, hat dieser einer Mitteilung der Stadt Nordhorn zufolge bereits Arbeitsschwerpunkte im Blick: „Eine der Herausforderungen wird es sein, die bestehenden städtischen Strukturen an den demografischen Wandel anzupassen und gleichzeitig auch die Anforderungen der Energiewende zu erfüllen“, sagte er im Vorfeld der Ausschusssitzung.

Harens Bürgermeister Markus Honnigfort bedauerte am Donnerstag die Entscheidung, kann aber gleichwohl nachvollziehen, dass sich der gebürtige Nordhorner für diese attraktive und wohnortnahe Position entschieden hat.

„Als Stadtbaurat widmete sich Thimo Weitemeier im Rahmen verschiedener Forschungsprojekte mit der TU Dortmund insbesondere dem Thema Stadtentwicklung in Haren und hat hierdurch viele Ideen für künftige Planungen mit eingebracht. Ferner hat er den Neubau der kommunalen Marien-Kindertagesstätte in Erika-Altenberge koordiniert und damit ein zukunftsweisendes Projekt zur Einbindung regenerativer Energien in unserer Stadt maßgeblich mitgestaltet“, sagte Honnigfort.

Der Bürgermeister hofft auf eine zügige Nachbesetzung der Fachbereichsleitung Bauen, Planung und Liegenschaften. „Wir haben einige Projekte auf unserer Agenda, die zügig angeschoben werden sollen, und wünschen uns einen engagierten Nachfolger beziehungsweise eine engagierte Nachfolgerin mit konstruktiven Ideen zur nachhaltigen Stadtplanung“, fasste Honnigfort die Wünsche der Stadt zusammen.