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St.-Vitus-Werk fördert Frühe Hilfen für Familien in Meppen und Haren

Von Heinz-Gerd Stahl | 06.07.2014, 20:00 Uhr

Mit einer gemeinsamen Aktion helfen die Frühförderung des St.-Vitus-Werkes Meppen und das Familienzentrum Haren Eltern. Das Angebot richtet sich an junge Eltern, Alleinerziehende, Familien mit Migrationshintergrund sowie Familien mit behinderten Kindern bzw. mit Kindern mit Entwicklungsbeeinträchtigungen.

Eine Maßnahme dauere jeweils sechs Monate und richte sich an Eltern mit Kindern bis zu drei Jahren. Die Treffen finden im 14-tägigen Rhythmus jeweils dienstags von 9.30 bis 11.30 Uhr im Martin-Luther-Haus in Haren , Pascheberg 10, statt. Vorbereitet und begleitet werden sie thematisch von Mitarbeitern der Frühförderung. Bislang sind einige Maßnahmen durchgeführt worden. Dabei würden die Eltern nicht nur in ihrer Beziehungs- und Erziehungskompetenz gestärkt, sondern haben auch die Möglichkeit, sich mit anderen Eltern auszutauschen. Die Themen sind in einem Modulsystem zusammengestellt und werden auf die Bedürfnisse der Teilnehmer abgestimmt. So gehe es auch darum, durch verschiedene Spiele Signale und Bedürfnisse des Kindes zu erkennen. Außerdem werden Informationen zur Ernährung gegeben.

Am Ende der sechsten Maßnahme trafen sich jetzt Eltern, Kinder und Vertreter der Einrichtungen. Marita Vox und Marianne Robben von der Frühförderung und Entwicklungsberatung des St.-Vitus-Werkes wie die Leiterin des Familienzentrums Haren, Beatrix Steenken, verwiesen auf das stetig steigende Interesse. Für die Teilnehmer sei insbesondere der Kontakt untereinander wichtig, so der einmütige Tenor.

Durch die gemeinsame Arbeit habe sich ein Netzwerk entwickelt. Auf die Wichtigkeit dieser Präventionsmaßnahmen verwies auch Michael Korden, Geschäftsführer des St.-Vitus-Werkes. Er bezeichnete die Maßnahme als Möglichkeit, schon frühzeitig Inklusion zu erleben. Das sahen auch die Vertreter der Vitus-Stiftung, Hubert Bühler und Heinz Prins so. Die Stiftung finanziert die Maßnahme. Dies soll auch, so Bühler und Prins, weiterhin erfolgen. Beide überreichten den Verantwortlichen einen überdimensionalen Scheck. Blumen erhielten Karin Ratebrink und Hannelore Trüün für ihr ehrenamtliches Engagement.