Ein Artikel der Redaktion

Siedlung noch schöner Haren: Ausbau der St.-Georg-Straße in Wesuwe

Von PM. | 19.06.2016, 18:33 Uhr

Zwei Jahre nach der Neugestaltung der Rotdornallee konnte jetzt der Ausbau der St.-Georg-Straße in Wesuwe-Siedlung abgeschlossen werden.

Beide Straßen führen zur Mitte der Ortschaft. Im Rahmen des laufenden Dorfentwicklungsprogramms waren dort bereits 2010 das Umfeld des Dorfgemeinschaftshauses und 2013 der Dorfplatz neu gestaltet worden. Der Ausbau der St.-Georg-Straße rundet das Maßnahmenpaket laut einer Pressemitteilung der Stadt Haren „sinnvoll ab“.

Um einen harmonischen Gesamteindruck zu erzielen, lehne sich der Ausbau der Straße gestalterisch an die Rotdornallee an. Die Fahrbahn sei ebenfalls mit einem ortstypischen Pflaster und neuen Tiefborden eingefasst worden. Seitenräume und die privaten Zufahrten wurden höhengleich angepasst. Auch die Straßenlaternen wurden ausgetauscht und um zwei zusätzliche Leuchten ergänzt. Neben optischen Aspekten sei die Qualität der Straße selbst verbessert worden.

Glückliche Fügung

„Mit einer Breite von 4,50 Metern und einer zusätzlichen Asphalt-Deckschicht entspricht die St.-Georg-Straße den heutigen technischen Vorgaben für eine Anliegerstraße“, fasst Stadtbaurat Henrik Brinker zusammen. „Die Maßnahme fügt sich hervorragend in das Gesamtkonzept ein“, stellte Bürgermeister Markus Honnigfort beim Lokaltermin fest. Dass man den Ausbau der Straße und deren Neugestaltung im Rahmen der Dorferneuerung habe kombinieren können, sei eine glückliche Fügung gewesen. Der Straßenausbau hätte wegen des unzureichenden Unterbaus mittelfristig ohnehin erfolgen müssen, nun könne man die Zuschüsse aus dem Dorferneuerungsprogramm von den Gesamtkosten abziehen. Damit reduzierten sich die Anliegerkosten, so Honnigfort weiter. Immerhin ein Drittel der 160.000 Euro teuren Maßnahme trage Land Niedersachsen.

Geringere Anliegerbeiträge

Sylvia Backers vom Amt für regionale Landentwicklung Weser-Ems zeigte sich beeindruckt vom Gesamtergebnis. „Das Ziel einer nachhaltigen Aufwertung des dörflichen Raumes ist in Wesuwe-Siedlung hundertprozentig erreicht worden“, fasste sie ihre Eindrücke zusammen. Backers und Honnigfort erinnerten daran, dass mit dem Dorfentwicklungsprogramm für Wesuwe-Siedlung auch Sanierungs- und Gestaltungsmaßnahmen von Einwohnern an Haus und Grundstück förderfähig seien. Unter bestimmten Voraussetzungen könnten neue Fenster, Dächer oder Vorgärten mit bis zu 30 Prozent gefördert werden. Nähere Informationen hierzu erteilt Hans Steffens von der Stadt Haren, Telen: 05932/8312.

Seit 2010 ist Wesuwe-Siedlung gemeinsam mit Wesuwermoor Teil des Entwicklungsprogramms „Dorferneuerung“, mit dem insbesondere die Infrastruktur einer Ortschaft verbessert werden soll. Innerhalb Harens sind auch die Ortschaften Fehndorf und die Dorfregion Rütenbrock Teil des Programms.